La Madrugada Beach Sansibar - Makunduchi

Das La Madrugada Beach im Süden von Sansibar war unsere zweite Unterkunft der Weltreise. Das mit drei Sternen beworbene und von Tripadviser ausgezeichnete Hotel war für die Verhältnisse auf Sansibar eher günstig. Da aber auch hier alle unsere Anforderungen erfüllt waren, haben wir die Unterkunft für sechs Wochen gebucht.

 

Als wir dann im Hotel ankamen wurden große Augen gemacht, aufgrund unseres Gepäckes. Dies kennen wir schon, aber dann wird in der Regel gelächelt und sich darum gekümmert. Hier viel es dem Personal etwas schwerer und es wurde geschnauft und nicht einmal ein "Hello" kam dabei rüber. Um uns einen ersten Eindruck zu verschafft haben wir uns erst einmal in die zumindest schöne Hängeschaukel setzen.

 

Die Anlage sowie das Bad befinden sich in einem renovierungsbedürftigen Zustand. Am Pool sowie am Strand stehen nur eine geringe Anzahl an Liegen zur Verfügung, welche vielleicht für 1/3 der Anzahl an Hotelgästen ausreichend ist. Der Hotelstrand ist klein und für Sansibar sehr enttäuschend ( bei den vielen anderen, vorhandenen Traumstränden). Es stinkt am Strand teilweise extrem und ins Meer muss man sich einen Weg suchen, da es kaum Sand, sondern hauptsächlich einen grosssteinigen Untergrund gibt.

Zumindest während unseren kurzen Aufenthaltes ( sind vorzeitig nach 3 Tagen abgereist!) haben wir im Pool nicht gesehen, dass das Wasser durch Pumpen gereinigt wurde ( keinerlei Bewegung) und in der ganzen Anlage sind sehr viele Katzen vorhanden, die auch im Essensbereich zu finden sind.

Die Matratze des Bettes ist extrem hart, das Zustellbett hatte lediglich eine Art Schaumstoffunterlage!
 
Das Frühstück würden wir sogar als Frechheit bezeichnen. So gut wie gar keine Auswahl, dazu nur ein Saft, der völlig abgestanden aussah und dementsprechend geschmeckt hat. Wasser stand an beiden Morgen nicht zum kostenfreien Verzehr zur Verfügung.

Das Personal an sich wirkt lustlos, der dt. Hotelmanager wurde unsererseits auf die vielen Probleme und unsere Unzufriedenheit angesprochen, allerdings war lediglich das erste Telefonat verständnisvoll, das persönliche Gespräch eher enttäuscht und anscheinend vorschnell am Telefon gemachte Zusagen wurden bis heute nicht eingehalten.

Falls Ihr das Hotel trotzdem buchen wollt, erwartet am besten eine normale zwei Sterne Unterkunft und schaue nicht so sehr auf die teils extrem positiven Bewertungen.
Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass dies unsere persönliche Meinung ist und der Wahrheit entspricht! Teilweise empfinden andere Urlauber die Unterkunft als wunderschön und sind begeistert.
Vorteile
- Essen von der Karte war gut
- Süßwasserdusche im Zimmer
Nachteile
- Service
- Frühstück
- Lage
- Strand
- Keine Möglichkeit zum Kiten
- Katzen
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Antwort des Hotelmanagers auf unsere Bewertung:
 
Vielen Dank für Ihre Bewertung jedoch bitte ich Sie bei der Wahrheit zu bleiben.
1. Unser Frühstück besteht aus Brot, Marmelade, Eier, Omlette, pancake, Obst, Würstchen und abwechselnd eine andere heiße Beilage bestehend aus Bohnen, Pilzen, Spaghetti, verschiedene Gemüse oder lokalen Spezialitäten. Wir bieten ebenso abwechslend verschiedene Säfte an die jeden Morgen frisch!!! ausgepresst werden. kostenloses Wasser gibt es jeden Tag im Zimmer und 24 Stunden an der Rezeption.

2. Um ein harmonischeres Bild zu erzielen räumen wir einige Sonnenliegen bei Seite wenn das Hotel nicht voll belegt ist.

3. Der Strand vor dem Hotel ist fast durchweg sandig und es gibt vereinzelt Steine.

4. Beide Pools haben eine mit Zeitschaltuhr gesteuerte Umwälzung. Die Pumpen sind 12 Stunden täglich in Betrieb.

5. Die meisten unserer Matratzen sind mittelhart. Wir haben auch harte und weiche Matratzen. Sollten Sie eine andere Härte wünschen sollten Sie uns informieren damit wir die Matratze austauschen können.

6. In dem von Ihnen angesprochenen Gespräch sagten Sie mir lediglich dass Ihre Tochter allergisch gegen Katzen ist. Daraufhin bot ich Ihnen eine kostenfreie Stornierung der länger gebuchten Tage an. Später stellte sich heraus dass der wahre Grund für die frühzeitige Abreise die Entfernung zum nächsten Kitecenter war.
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Antwort beachlifestyle.de
 
Sehr geehrter Herr Röhn,
unsererseits wurde alles wahrheitsgemäß wiedergegeben, gerne möchten wir uns zu Ihren Einwänden äußern.
1) Wir können nur die Ist-Situation beschreiben, die wir an den zwei Tagen, die wir bei Ihnen waren, erlebt haben!
Falls Sie an anderen Tagen verschiedene, frische Säfte anbieten und Ihre Urlauber eine Auswahl an Wurst oder Käse für die eine vorhandene Brotsorte bekommen, freut uns dies natürlich. In den Genuss sind wir leider nicht gekommen und können nur Bilder sprechen lassen. Ich bin mir nicht sicher, ob sie den Wasserspender an der Rezeption( war einer vorhanden?) meinen, im Restaurant stand jedenfalls kein Wasser zu Verfügung. Omelette, Eier und Würstchen standen zur Verfügung.
2) Ich weiß nicht, ob das Bild harmonischer ist, wenn ein Gast auf dem Boden sitzt. Wir haben jedenfalls am Morgen keine freie Liege mehr vorgefunden, da vielleicht gerade einmal 10-15 Liegen aufgestellt waren, sind wir nicht davon ausgegangen, dass man beim Personal erst nach einer Liege fragen muss, damit diese dann gebracht wird.
Die Äußerung bitten wir dann zu entschuldigen.
3) Hier würden wir Sie bitten, nochmals unsere Bewertung diesbezüglich zu Lesen. Der Bezug auf die Steine betraf den Untergrund im Meer. Hier bestehen denke ich keine Zweifel Ihrerseits, dass diese in einer extremen Vielzahl direkt ab Wasserkante vorhanden sind. Auch das der vorhandene Strand ganz und gar nicht ins Bild der traumhaften Strände auf Sansibar passt. Aber auch hier kann sich jeder einen Eindruck von verschiedenen Bildern Ihres Strandes und anderer Abschnitte auf Sansibar machen.
4) Danke für die Information.
5) Danke für die Information, wurde unsererseits nicht gemacht. Vielleicht sollte Ihrerseits zumindest auf den Zustellbetten eine "echte" Matratze, statt die vielleicht 2-3 cm dünne Schaumstoffunterlage gelegt werden.
6) Dies weise ich entschieden zurück und hole gerne für die Leser etwas weiter aus. Neben unseren zwei Buchungen (aufgrund des langen Buchungszeitraumes musste eine Teilung stattfinden) gab es noch zwei weitere Buchung für unsere Familie, die uns besuchen wollte. Im ersten Telefonat, wo wir Ihnen die Mängel aufgezeigt haben, wurde direkt geäußert, dass neben unserer Buchung auf noch die Familie kommen wollte. Dieses war Ihnen also vor Ihrer Aussage " Eine Stornierung ist kostenfrei möglich" bewusst. Das es für Sie einen Unterschied macht, ob um insgesamt 4, statt der vielleicht nur erwarteten zwei Buchungen geht, stand zu diesem Zeitpunkt nicht fest.
Erst im persönlichen Gespräch räumten sie Schwierigkeiten ein, da keine alleinige Entscheidungsvollmacht vorhanden ist und Rücksprache mit dem Buchungsportal HRS und ihrem Geschäftspartner gehalten werden musste.
Während unsere Stornierung kostenfrei war, wurden für die Buchungen der Familienmitglieder 100 %, für die andere 50 % fällig.
Ein Kitecenter war und ist vor Ort von uns nie gewünscht oder als Voraussetzung genannt wurden, da eigenes Equipment vorhanden ist. Dazu sei noch gesagt, dass Urlaubern suggeriert wird, dass das Kiten bei Ihnen vorm Hotel möglich ist. Dies ist definitiv nicht der Fall, bzw. wirklich nur bei absoluten Hochwasser, da ansonsten durch die Steine erhebliches Verletzungspotenzial vorhanden ist. Hier möchte ich übrigens positiv herausheben, dass einer der Mitarbeiter einen Transfer zum Nachbarort angeboten hat, wo das Kiten am Strand möglich ist.

 


geschrieben von:

 

Sebastian Kroll

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de


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Ocean Paradise Resort Sansibar - Kiwengwa

Das Ocean Paradise Resort war für unseren Sansibar Stopp eigentlich nicht geplant gewesen ( mehr dazu hier ), allerdings lag dies eher daran, dass im Vorfeld Preise von um die 200 € die Nacht aufgerufen wurden für ein DZ mit HP. Dies war uns ehrlich gesagt dann doch etwas zu viel, weshalb wir uns anderweitig umgeschaut haben.

 

Aber wie sagt man so schön, man sieht sich immer zweimal im Leben und als es nun doch die Möglichkeit gab, haben wir die Chance genutzt. Das Hotel liegt, neben ein paar weiteren sehr hochwertigen Hotels, im Nordosten der Insel.

Ein traumhafter Ausblick an der Rezeption lässt ein direkt im Paradise ankommen und bestätigt, dass die Wahl des Hotels die Richtige war.

 

Während wir in der ersten Woche ein Zimmer in der hinteren Reihe hatten, hat man uns in der zweiten Woche in einen der Doppelbungalows im großen Garten, direkt am Strand, angeboten. Auch wenn die Zimmer die gleiche Größe haben, macht es schon was her mit Meeresrauschen aufzuwachen und von der Terasse direkt auf den Ozean zu blicken.

 

Das Essen im Hotel ist sehr gut. Eine große Auswahl an verschiedenen Gerichten stand sowohl Morgens, als auch Abends zu Verfügung. Neben dem Büffet gab es immer noch eine "Showküche" in Form von frischen Zuckerrohrsaft, einer Nudelbar und frisch gegrillten. Hier sollte also definitiv jeder fündig werden. Abends werden auf einer riesigen Leinwand zwei Filme gezeigt oder auch mal aktuelle Events ( z.B. Fußball ). Wer nur HP gebucht hat und tagsüber keine Drinks im Hotel bestellen möchte, wird direkt am Strand bei den Massai fündig. Hier kann man nahezu alle alkoholfreien Getränke zu guten Preisen kaufen.

 

Der Hotelstrand ist sehr schön, feinsandiger weißer Sand und rechts vor dem Hotel sandiger Untergrund im Wasser, soweit das Auge reicht. Sowohl rechts, als auch links vom Hotel befindet sich eine Kiteschule, vor dem Hotel ist ein Starten aber auch kein Problem.

 

Wir haben uns sehr, sehr wohl gefühlt! Wem es in Paje auf dem Wasser zu voll ist, aber nicht auf den schönen Strand verzichten will, ist hier definitiv super aufgehoben.

 

Vorteile

 

- sehr schöne, große Anlage trotz geringer Zimmeranzahl

- Auswahl und Qualität des Essens

- Lage und Kitemöglichkeiten

 

Nachteile

 

- Wlan kostenfrei nur im "Kino" verfügbar, ansonsten gegen Aufpreis

- viele Strandverkäufer mit hohem Redebedarf

 

 


geschrieben von:

 

Sebastian Kroll

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de


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DoubleTree Resort by Hilton Hotel Sansibar - Nungwi

Los ging unserer Weltreise auf Sansibar. Relativ kurzfristig, haben wir uns für vier Wochen, dass ganz im Norden liegende Hotel DoubleTree Resort by Hilton entschieden. Die Bewertungen für die 96 Zimmer kleinere Anlage waren sehr gut, dazu erfüllte das Hotel alle unsere Kriterien wie eine direkte Strandlage mit Kitemöglichkeit sowie einem Pool.

 

Direkt bei der Ankunft wurden wir mehr als freundlich mit einem frisch gebackenen Cookie und Erfrischungsgetränk empfangen, bevor uns der Hoteldirektor Marco die ganze Anlage zeigte.

 

Das Hauptgebäude ist in einer L-Form aufgebaut, dazu stehen direkt am Strand einige Bungalows zur Verfügung. Das Restaurant befindet sich direkt neben den Bungalows am Strand und lässt einem bei jedem Essen auf den traumhaften Ozean schauen. Neben dem größeren Hauptpool mit Bar steht noch ein kleines  Kinderbecken zur Verfügung.

Die Zimmer sind von der Größe her vollkommen in Ordnung und haben entweder eine kleine Terrasse oder Balkon.

Wlan steht in der kompletten Anlage kostenfrei zur Verfügung, Liegen am Strand und Pool ebenfalls.

 

Der Strand selber ist wunderschön, bei Hochwasser ist dieser allerdings nur wenige Meter breit. Da das Hotel direkt an der Nordspitze liegt und Nungwi ein Fischerdorf mit Bootsbau ist, befinden sich am Strand eher einheimische Fischer, Boote und ein größeres Dorf. Eine unvergessliche Kulisse.

 

Das Kiten ist direkt vorm Hotel möglich, eine Kiteschule ist zwar in Nungwi anwesend, befindet sich allerdings ca. 200 m links vom Hotel entfernt in einer wesentlich schlechteren Lage. Dies ist wohl auch der Grund, weshalb man rechts vom Hilton Hotel die Schulungen durchführt.

Größtenteils ist man in der stehtiefen, türkisfarbenen Lagune alleine auf dem Wasser ( Spotbeschreibung Sansibar )

 

Im Hilton Hotel gibt es jede Verpflegungsmöglichkeit zu wählen, von der reinen Übernachtung bis zum AI.

Wir hatten uns vorab für VP entschieden, haben allerdings direkt ein kostenfreies Upgrade auf AI erhalten. AI heißt übrigens hier noch, dass auch alles all inclusive ist. So könnt ihr nach einer schönen Kitesession oder Abends am Strand einen leckeren Cocktail genießen.

Aber auch Gäste, die "weniger" buchen, haben in Nungwi einige weitere Möglichkeiten zum Essen sowie zum Einkaufen in kleineren Supermärkten für Getränke.

 

Jedes Essen wird im Strandrestaurant in Buffetform angeboten, jeden zweiten Abend wird am Strand der Grill  angeschmissen und alle Stühle und Tische in den Sand gestellt. Das Essen selbst ist sehr lecker, die Auswahl und Abwechslung sind gut.

 

Einen Punkt möchten wir besonders hervorheben...Die Gastfreundlichkeit und den Service des gesamten Teams.

Wir haben uns bisher nirgends auf Anhieb so wohl und willkommen gefühlt wie dort.

 

Wir würden und werden jederzeit wieder in das Hotel fahren und freuen uns bereits auf das nächste mal!

 

Vorteile

 

- Lage

- Servicebereitschaft und Gastfreundlich

- Kitespot

- Essen

 

Nachteile

 

- Zimmer sind etwas in die Jahre gekommen

- Kinderpool ist den ganzen Tag komplett der Sonne ausgesetzt

 


geschrieben von:

 

Sebastian Kroll

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de


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Spice Island Hotel & Resort Sansibar - Jambiani

Das Spice Island Hotel & Resort zwischen Jambiani und Paje war für genau eine Woche unser Ausweichhotel, da unsere eigentliche Buchung storniert wurde (mehr dazu hier). Die Anlage ist relativ klein mit nur 34 Zimmern, die in Doppelbungalows im relativ naturbelassenen Garten verteilt sind. Neben dem Hauptrestaurant ist eines der Highlights sicherlich die Jetti-Bar, die sich mitten auf Stelzen im Meer befindet und für jedermann geöffnet ist.

 

Das Hotel wird von einem jungen, sehr engagierten deutschen Team geführt, welches sich mehr als gut um uns gekümmert hat und sich in dem Fall involviert hat, obwohl Sie für die Umstände der Überbuchung am wenigsten konnten.

 

Die Zimmer sind schön groß und gut eingerichtet, überall sieht man, dass man einen Touch Sansibar vermitteln möchte. Es steht ein großer, tiefer Pool zur Verfügung, der einen Blick auf das Meer frei gibt. Auch eine kleine Wassersportstation befindet sich am Hotel für z.B. Windsurfen oder Katamaran Ausflüge.

Mit etwas Glück trefft ihr in der Anlage oder sogar auf eurer Terrasse einen Affen. Diese halten sich zwar größtenteils auf den Nachbargrundstück auf, aber immer mal wieder kommen ein paar in den Garten und lassen gerade Kinderherzen höher schlagen.

 

Wir hatten nur das Frühstück im Hotel gebucht und haben uns Abends meist für ein Restaurant in der Nachbarschaft entschieden, somit können wir das Abendessen nicht beurteilen und beschränken uns auf das Frühstück. Dies ist an sich ok, die Auswahl im Vergleich mit anderen Hotels der gleichen Kategorie jedoch gering. 

 

Am Strandabschnitt vor dem Hotel war für uns leider eine größe Enttäuschung und ausschlaggebend dafür, dass wir dem Hotel leider nie eine Chance geben konnten, dort länger zu bleiben. Bei Hochwasser ist leider kein Strand vorhanden. Die Liegen des Hotels befinden sich deshalb auf einer Erhöhung des Hotels im Garten, zwar im Sand, aber nicht direkt auf dem normalen Strand. Wer ins Meer möchte, sollte den Zugang über den Steg nehmen, da direkt unterhalb des Hotels am Strand sehr viele Stein-und Felsplatten im Wasser liegen. Bei Ebbe kann man einen kleinen Strandabschnitt rechts vom Hotel nutzen und sich dort direkt ans Meer legen.

Wer dann wirklich den Traumstrand will und vor allem auch Kiten möchte, der muss einen ca. 20 minütigen Fußmarsch in Kauf nehmen. Ein kostenloser Transfer zum nächsten Kitespot nach Paje wurde mir netterweise angeboten.

 

Für uns sind die genannten Punkte ausschlaggebend gewesen, sodass wir uns gegen einen längeren Aufenthalt entschieden haben. Wären die Ansprüche unsererseits anders, was den Strand im Verbund mit dem Kiten betrifft und ohne Kind, wären wir dort geblieben.

 

Vorteile:

 

- schöner Garten, naturbelassen und ruhig

- große Zimmer

- sehr bemühtes Managementteam

- tiefer Pool, zum schwimmen perfekt

 

Nachteile

 

- Strand

- kein Angebot für Kinder

- geringe Auswahl beim Frühstück

- tiefer Pool (mit Kind)

 

 


geschrieben von: 

  

Sebastian Kroll 

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de 


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Eine Insel zum Verlieben

 

 

 

Jeden Morgen jogge ich am wunderschönen, weißen Sandstrand eine Runde.

Es ist so herrlich ruhig am Morgen und ich kann mich einen kurzen Augenblick, ganz allein, der Schönheit der Insel widmen und sie auf mich wirken lassen.

Der Strand ist herrlich weiß und fantastisch weich. Drauf barfuß zu laufen ist ein Muss!

Das Meer, mit seinen wechselhaften blauen Farbtönen, einfach wunderschön.

An einigen Tagen ist es Morgens da, an anderen blicke ich auf eine Weite voller Seegrashügel, Koralleninseln, weißem Strand und kleinen Pfützen mit Meereswasser darin.

Ein wunderschönes Bild aus grünen, blauen und weißen Farben. Wenn die Sonne scheint wirkt das Meer türkisfarbend, an tieferen Stellen stark Blau.

Die einheimischen Fischerboote, die mit viel Kraft und fleißigen Händen selbst gebaut werden, stehen in mitten des Wassers. Ihre Anker liegen frei, wenn das Wasser weg ist. Es ergibt sich ein Bild wie im Film auf dem Meeresboden.

 

Morgens sind alle Männer bereits dabei Arbeiten am Strand auszuführen.

Vom Schiffbau, über Fischen gehen, Sportübungen, Seegras sammeln, die Fischernetze sorgfältig verpacken oder sie nutzen die Zeit bis das Wasser wieder da ist, um Würmer für`s Angeln im Sand zu suchen (Bild unten li.). Unglaublich. Was es bei uns überall in Unmengen zu kaufen gibt, wird hier von der Natur genommen und verwendet. Herrlich einfach und doch so vollkommen. Ich fragte einen Einheimischen wieviel er verdient am Tag und ob es reicht, seine Antwort darauf war: Es ist nicht viel, mal 3 Euro, mal mehr oder weniger, aber er sagte: Ich mache lieber meine kleinen Schlüsselanhänger und versuche sie zu verkaufen, als irgendein "Scheiß" zu bauen und ärger zu bekommen. Die Menschen wirken nicht nur glücklich, sie sind es.

Es gibt hier keine Neider, es gibt Freude über das was man besitzt und es gibt wirklichen Reichtum.

 

LIEBE, GLÜCK und ZUFRIEDENHEIT

 

 

Die Kinder spielen mit selbstgebauten Drachen. Bestehend aus einer Plastiktüte, meist eine kleine Mülltüte, und einem Seil dran. Damit rennen sie durch die Gegend und freuen sich. Bälle werden ebenfalls aus kleinen Mülltüten gefertigt. Da kommt einfach Sand rein, ein Knoten und los geht es.

Ein Schiff bastelt sie mit einem kleinen Stofffetzen als Segel und ein wenig Holzresten. Das ist so unglaublich und geschickt. Viel wird auch mit leeren Wasserflaschen, halben Kokosnüssen pder dem Sand gespielt. Die Mädchen basteln Armbänder aus Palmenblättern.

Viel Spielzeug gibt es hier nicht. In Stone Town haben wir zwei Spielzeugläden gesehen, aber auch da ist die Auswahl gering. Sonst hängen an den Marktständen meist nur ein paar Bälle.

 

Die Kinder wirken so zufrieden und wohl auf. Schön zu sehen, das es auch mit weniger geht.

 

 

 

 

 

Die Natur ist ein Kostbares Stück hier. Obst und Gemüse wächst, genau so wie Reis und Gewürze. Die Fische aus dem Meer dienen dem Verzehr und zum Geld verdienen. Das Meer wird genutzt um Steine und Muscheln zu sammeln. Daraus werden Ketten gemacht und verkauft. Aber auch Kleidung und Teppiche werden darin gereinigt. Im Sand finden sie das Angel Gut für die Fische. Spielzeug wird aus Naturmaterialien hergestellt und auch die Hütte können sie aus Naturmaterialien basteln. Es gibt viel was die Natur ihnen zur Verfügung stellt und sie sehen es und verwenden dies. Die Frauen verdienen ihr Geld mit ihren Händen und bieten Massagen zu unglaublichen Preisen an. Sie tragen die schweren Gefäße mit Fischen und Wasser auf ihrem Kopf, die die Männer vom Fischen heimbringen. Die Männer betreiben viel Sport, um dem Fußballspielen oder der afrikanischen Akrobatik nach zu gehen. Auch damit wird hier Geld verdient.

 

Auf einer Taxifahrt sieht man ein wenig mehr vom Leben auf Sansibar. Die kleinen Dörfer, durch die man fahren muss, haben alle holprige Steinwege. Die Häuser sind teilweise kleine Holzhütten mit Palmendächern oder aber auch Steingebäude, sehr zerfallen und alle offen. Türen und Fenster gibt es meist nur bei den Holzhütten. Vor den Häusern hängen lange Wäscheleinen. Darauf farbenfrohe und lange Tücher. Der Schmuck der Massai, sowie der Kopfschmuck der Frauen hier. Ein unglaublich schönes Bild erstreckt sich vor dem eigenen Auge. Fantastisch viele Bananenbäume und gewaltig große Palmen.

Mittendrin lauter zerfallene Häuser und Holzhütten, umzingelt mit den fantastischen Farben der Tücher. Dazwischen toben kleine fröhliche Kinder, die Mama´s verkaufen Obst an kleinen Ständen. Herrlich beruhigend wirkt dieses Bild und doch voller Leben und Fröhlichkeit. Ein Bild was perfekt ist. Alles passt so gut zusammen. Die Armut mit der Schönheit des Landes und dazu die wunderbaren Menschen. Ein MUSS für jeden der gern reist.

Unglaubliche Weiten mit puren, verschiedenen Grüntönen erwartet einen auf einer Fahrt. Palmen soweit das Auge reicht....

Schön das es hier niemanden gibt der dies zerstören würde. Es dient den Menschen. Zwischendrin begegnen einem die Affen auf der Straße oder die Zugtiere, frei ohne Gefahr scheint es. Wirklich sehenswert.

 

 

 

 

                                                      Don`t call it a Dream,

call it Sansibar


geschrieben von:

 

 

Sandra Kroll

Weltreisende / Sandburgenbauerin / Bloggerin auf beachlifestyle.de


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Kitespots auf Sansibar

Seit nun fast zwei Monaten sind wir auf der wunderschönen Insel Sansibar...Genug Zeit also, einige Spots anzuschauen und das kristallklare, türkise Wasser unsicher zu machen. 
Vom Norden, über die Ostküste bis runter in den Süden, gibt es sicherlich einige weitere Strandabschnitte, wo das Kitesurfen hervorragend möglich ist. Das einzige Hindernis ist die Ebbe und Flut, sowie eventuelle Hindernisse im Wasser selbst
( Steine, Seegrasfarmen und Seeigel etc). 
Die Windausbeute bisher liegt bei gut 85%, der 11'er ist mein, mit großen Abstand, meistbenutzter Kite.
Der 13'er, sowie der 9'er kamen bisher nur einige, wenige Tage zum Einsatz, der 7'er gar nicht!
Ein Leichtwindkite ist meiner Meinung nach hier nicht nötig, außer, man hat wirklich die + 90 KG auf der Waage. 
Die wenigen Tage, wo lediglich ein laues Lüftchen wehte, hätte selbst ein großer Kite nichts gebracht ( bzw. fast nichts.
Mit einer großen Matte hätte man sicherlich eine nahezu 100% Windausbeute, unter Spaß und Kitesurfen verstehe ich allerdings was anderes ;) ). Genießt doch lieber die wenige windlose Zeit und schaut euch ein bisschen die traumhafte Insel an. 
Während der Wind bis in den späten Mittag aus Nord kommt, dreht er Nachmittags auf West. Gerade an Tagen, wo der Wind grenzwertig ist, gibt es ab 17 Uhr öfters eine positive Überraschung und man hat noch gut 1-2 Std. Spaß auf dem Wasser, bis einen der Sonnenuntergang ein Strich durch die Rechnung macht. 

 

Angefangen hat alles mit dem netten Fischerort Nungwi, welcher an der Nordspitze der Insel liegt. Vorab hatte ich bereits von verschiedenen Kitern gehört, dass es nicht der ideale Ort ist... Aussagen wie ein viel zu schmaler und dreckiger Strand, Unterkünfte, die sich um den besten Strand am Platz drängeln, waren keine Seltenheit. Auch die vielen Boote im Wasser sollen störend sein.

 

An der Westküste von Nungwi ist das Kiten wirklich eher ungeeignet! Hier ist der Strand nicht gerade breit, der Wind kommt Side-Sideoffshore und bei Hochwasser muss man erst in eine Bucht teils hinter einer Unterkunft, die bis ins Wasser ragt, ausweichen. Anders hingegen verhält es sich am Nordstrand von Nungwi. Hier ist lediglich ein Hotel ( Double Tree by Hilton in Nungwi) und der Strandabschnitt gut 1 km.

 

Vor dem Hotel ist ein direktes Starten möglich, außer bei absoluten Hochwasser, dann müsst ihr an eine breiteren Abschnitt ausweichen, der wenige Meter neben dem Hotelstrand ist. Vor dem Hotel befindet sich in der Lagune eine breite, sandige Fläche die bis ca. 400 Meter ins Meer geht und ca. 200-300 breit ist. Hier ist nur sandiger Untergrund, bei HW ist die Lagune ca. 1-2 Meter tief. Auch bei den Booten befindet sich eigentlich nur sandiger Untergrund. Hier ist etwas Vorsicht wegen der Anker geboten. Links vom Hotel sind dann teilweise Steine im Wasser, die bei Niedrigwasser und Ebbe störend sein können, wenn man tatsächlich die komplette Lagune ausnutzen möchte. Vorne am Riff läuft eine kleine Welle.

 

Da es keine Wasserrille o.ä gibt, ist bis ca. 90 Min vor dem Hoch- und Niedrigwasser kein Kiten möglich. Nachmittags kommt der Wind dann Sideshore und etwas böig. Wenn ausgerechnet dann Abends das Hochwasser ist, ist das Starten/Landen, aufgrund des vielleicht dann noch 10 Meter breiten Strandes, etwas schwierig.

Meistens ist man alleine auf dem Wasser, für mich ein sehr geiler Spot mit Top Hotel vor Ort.

 

Weiter ging es dann direkt ganz in den Süden, genauer gesagt nach Makunduchi. Die Spotbeschreibung ist kurz und knapp: Absoluter Mist. Kein schöner Sandstrand und alles voll mit Steinen und Seegras!

 

Nördlich von Makunduchi liegt Jambiani, neben Paje buchen sich hier immer mehr Wassersportler ein. Für mich eher unverständlich.

Die Unterkünfte sind vor Ort ok, aber der Strand ist nicht so schön wie an anderen Orten der Insel und im Wasser selbst waren viele dunkle Flecken ( meist dann Seegras mit Igeln oder aber Steine) zu sehen. Ein Grund, weshalb wir uns hier nur wenige Stunden aufgehalten haben und die nächsten Tage eher im Pool genossen haben. Wir waren in einem der besten Hotels in Jambiani, dem Spice Island. Kitesurfen hier ist allerdings nicht möglich, entweder ihr besorgt euch einen Shuttle oder nehmt einen ca. 20 minütigen Fußmarsch in Kauf.

 

 

Paje selbst ist nahezu umzingelt von Kitern. An guten Tagen können hier schnell mal 150-200 Kiter draußen sein.

Der Strand ist, zumindest vor dem White Sand Luxury Villas und dem Kisiwa on the Beach, sehr schön und selbst bei Flut noch ausreichend breit. Der Untergrund direkt vor den Hotels ist sandig, nördlich hingegen kommen teilweise Seegras und auch Seeigel zum Vorschein.

Sehr schöner Spot, allerdings nur vor den beiden Hotels. Ansonsten war ich eher etwas enttäuscht und würde wohl nicht nochmal nach Paje. Ansonsten ist dort alles sehr auf Kiter ausgerichtet.

 

Der letzte Strandabschnitt, wo wir uns jetzt seit 1 1/2 Wochen befinden ist nordwestlich, genauer gesagt Kiwengwa. Wir haben bereits gehört, dass es hier zum Kiten ebenfalls sehr gut sein soll, weshalb es hier auch zwei Schulen gibt.

Der Sand ist ähnlich wie in Paje, schön weiß und sehr fein.

Der entscheidende Vorteil ist hier aber, dass der Strandabschnitt, auch bei Hochwasser, ca. 50 Meter breit ist. Auch gibt es hier einige hervorragende Hotels ( Ocean Paradise Resort, Neptune Pwari oder was Waikiki Zanzibar). Der, meiner Meinung nach, mit Abstand beste Bereich liegt direkt rechts neben dem Ocean Paradise und vor dem Neptune Pwani Beach. Hier gibt es komplett sandigen Untergrund, soweit das Auge reicht. Eine kleine Kiteschule ist im Hotel, die notfalls beim Starten und Landen hilft. Mehr als 4 Kites waren bisher nie auf dem Wasser.

 

 

Die zweite hervorragende Kitezone liegt etwa 500 m weiter nördlich von den beiden Hotels, nahezu beim Waikiki. Hier sitzt eine weitere Kiteschule. Direkt davor ist ebenfalls sandiger Untergrund ( jedoch keinesfalls so eine große Fläche wie beim Neptune). Das Kiten an dem Spot ist eigentlich immer möglich, da auf einer Fläche von ca. 150 m Breite und 300 m Länge auch bei Ebbe genug Wasser vorhanden ist. Auch hier sind nie mehr als 3 Kites gleichzeitig auf dem Wasser.

 

Für mich ist Kiwengwa definitiv die beste Wahl, aufgrund der Hotelauswahl und dem Spot selbst.

Nungwi ist halt etwas spezieller, aber ebenfalls sehr gut. In Paje selbst würden mich nur die beiden Hotels und der Abschnitt davor ansprechen. Wer Abends noch losziehen möchte, ist in Paje sicherlich am besten aufgehoben.

Die Anzahl der Kiter und der bei Hochwasser so gut wie gar nicht vorhandene Strand eher negativ.

Jambiani kommt dann weit abgeschlagen, ich würde dort nicht noch einmal vorbeischauen

 

Freut euch auf das unverschämte türkisblaue Wasser, den km-breiten stehtiefen Bereich und die bis zu 3 Meter Wellen am Riff.

Sansibar ist definitiv eine Kitereise wert! 

 

Falls Ihr nach Sansinbar wollt, schaut doch mal bei ichfindsguenstiger.de vorbei.  Vielleicht ist da ja gerade ein Schnäppchen zu finden für eure nächste Kitereise.


geschrieben von:

 

Sebastian Kroll

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de


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Spaß, Abenteuer und Me(e)hr...

In den letzten Wochen haben wir nicht nur faul auf der Haut gelegen. Wir haben auch die Insel Sansibar ein wenig erkundet und tolle Abenteuer erlebt. Viel Spaß beim lesen und Tipps holen!!

 

 

Friseur

 

Angefangen haben wir mit einem Friseurbesuch. Ich wage es hier lieber nicht mit meinen dünnen, blonden Haaren. Aber Basti hat seit über 29 Jahren, das erste Mal einen anderen Friseur als seine Mama, ausprobiert. Joa so dann auch das Ergebnis. Alles insgesamt ziemlich kurz!!!

 

Friseurläden gibt es hier wirklich viele. Verschieden Frisuren wie Rasta Zöpfe werden hier oft gesehen und auch von den Einheimischen gern getragen. Wahnsinn was es alles für Varianten gibt. Für Rasta`s war Bastis Haar zu kurz ;-)

So hat er sich dafür entschieden, sie einfach kürzer zu machen. Er erklärte dem Meister dies kurzer Hand und man hatte das Gefühl, er verstand alles. Das war aber nur unser Gefühl...Er setzte die Maschine an und schon war alles kurz, ziemlich kurz.

 

Ungewohnt, aber gut, finde ich. Basti findet es gewöhnungsbedürftig.

 

Pauline hat sich pudelwohl gefühlt im Friseursalon. Die Drehstühle, die fast auseinander fliegen, wurden getestet und auch der super coole Besen kam zum Einsatz. 5 Euro hat das Ganze gekostet.

 

 

Mbarika Massage

 

Weiter wollten wir Massagen ausprobieren und haben uns für eine Mbarika Leaves Massage entscheiden. Diese wird mit der Mbarika Pflanze gemacht, die frisch vorab vom Baum gepflückt wird. Duftend nach Wiese und Brennnesselduft wurde diese in kochend heißes Wasser getränkt und sofort auf den Körper gedrückt. Ich war erst total erschrocken als ich hörte, dass das Wasser immer wieder aufgekocht wird, aber es ist sehr angenehm. Schon ziemlich warm, aber durchaus wirksam. Die Blätter wurden immer wieder erneut in das heiße Wasser getränkt und verteilten ihren wunderbaren Duft auf dem Körper und in dem Raum. Nach ca. 10 Minuten wurden alle Blätter entfernt und man bekommt eine ordentliche Massage. Sehr entspannend und mit viel Kraft. Sogar der Kopf bleibt nicht aus und das Haar wird am Ende sorgfältig gekämmt.

 

 

 

Schule

 

Wir durften einen kurzen Augenblick in eine Schulklasse rein schauen. Dies war gar nicht so einfach. Erstmal mussten wir ein paar Fragen beantworten. Unter anderem wo wir her kommen, wer wir sind und was wir hier machen...

Dann nahm der Direktor uns mit. Ein sehr mürrischer Mann. Er zeigte uns eine Art Vorschulklasse, so würde ich es sagen. Kinder von 5-8 Jahren waren in der Klasse. Die Lehrerin oder Aufseherin saß draußen auf der Treppe. Als wir kamen ging sie rein und bat, in einem rauen Ton, dass sich all hin setzen. Die Mädchen saßen alle zusammen auf einer Seite und die Jungs auf er anderen. Sie wusselten alle etwas durch einander und freuten sich über den Besuch. Der Direktor sprach ebenfalls das sich alle setzen und dann saßen auch alle. Er erzählte ihnen von uns und ihre Augen strahlten.

Sie zeigten uns was sie können. Ein englisches Lied, so hat er es genannt. Alle sagten sich gegenseitig in einem singenden Ton "Hello", zuckersüß. Wir applaudierten und freuten uns einen kleinen Augenblick mit ihnen erleben zu können.

 

Der Raum in dem die Kinder unterrichtet werden ist ca. 25qm groß mit ca. 60 Kindern drin. Ein langes, sehr zerfallenes Steingebäude, in Form eines U`s. Eine Schulklasse ist neben der anderen, etws 20 Räume. Einen Eingang gibt es für jeden Raum extra, jedoch keine Türen. Die Kinder sitzen auf dem Boden. An der Wand hängt eine Tafel. Mittags dürfen die Kinder nach Hause oder zu den vorgesehen Trinkstationen um Wasser zu trinken. Alle tragen Schuluniformen.

Die Mädchen mit langen Röcken und Kopftücher,die Jungs Hosen und Shirt. Nachdem wir wieder aus dem Raum raus gingen, setze sich die Lehrerin auch wieder vor den Raum auf die Treppe, wo auch ein langer Stock neben ihr stand.

 

 

Stone Town

 

Eine klasse Erfahrung, die sich keiner entgehen lassen sollte, der die Insel besucht. Wir sind von Paje aus ca. 1 Stunden mit dem Taxi gefahren, für 30 Dollar. Wir freuten uns sehr auf den großen Markt, einfach ein wenig schlendern. Zu unserem Glück ist Pauline am Ende der Taxifahrt eingeschlafen und die erste Stunde gingen wir mit Bauchgurt über den großen und verrückten Markt. Was hier normal ist, wirkt auf uns schrill, laut, durcheinander, bunt und fröhlich. Die Leute verdienen dort ihr Geld und treffen sich und verbringen gefühlt ihren Tag auf diesem Markt. Es war ein tolles Gefühl, dort gewesen zu sein.

 

Alle Menschen dir wir getroffen haben waren freundlich, gut gelaunt und hatten Spaß bei dem was sie tun. Der Markt bietet Unmengen an Obst und Gemüse an. Mangos, Bananen, Passionsfrucht, Papaya, Litschis, Kokosnuss.

Orangen werden frisch geschält und verteilen einen herrlichen Duft.

Endlich haben wir auch Äpfel für Pauline gefunden. Sie knabberte genüsslich eine weitere Stunde an ihrem Apfel rum. Wir konnten also ausgiebig uns allen Eindrücken widmen.

 

Bananen gibt es in den verschiedensten Farben und Formen. Von kleinen Babybananen bis zu riesen großen Bananen, bis hin zu komplett roten. Diese schmecken so unglaublich fruchtig und süß, eine wahre Freude für die Geschmackswelt.

Gemüse gibt es Gurken, Möhren, Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Kartoffeln und Zucchini.

 

Weiterhin gibt es unzählige Stände mit Gewürzen. Curry gibt es gelben und roten, Zimtstangen, frische Vanille, schwarzen Pfeffer, Muskatnuss , Chilis und vieles mehr... Ein Duft der sich über den Markt ausbreitet.

Fleisch und Fisch wird offen angeboten, kein schöner Geruch, aber es gehört hier eben dazu. Die Hühner kann man sich lebend aussuchen.

 

Ein Stück weiter gab es dann jede Menge bunte Eindrücke. Viele verschieden Farben sahen wir und erblickten dann die vielen bunten Stoffe, die die Frauen für ihre Kopftücher benutzen. Und auch die Massai als Gewand. Ein schönes Bild, denn das ist es was Sansibar so bunt und farbenfroh aussehen lässt. Es gab auch Stände mit Klamotten, ganz unterschiedlich, manche ganz ordentlich an Bügeln, andere sahen aus als hätte man einen Container Sachen hin geworfen.

Kosmetik gibt es auch. Diese liegt, wie alles andere, in der knall heißen Sonne und wartet auf einen Besitzer.

Ein absolutes verrücktes Bild für uns.

 

Probiert haben wir köstlich scharfe Chickenspieße und einen Zuckerrohrsaft, frisch gepresst. Unglaulich erfrischend und süß. Ein tolles Erfrischungsgetränk für den Sommer, genau das richtige für hier. Es kostet alles nur sehr wenig Geld. Zwischen 20 Cent und einem Euro.

 

Es ist wirklich sehr laut und voll auf diesen Markt, aber zu keiner Zeit hatte Pauline Angst. Es ist einfach eine fröhliche Stimmung zu spüren. Die Menschen freuen sich ein kleines weißes Mädchen zu sehen und winken und rufen heiter JAMBO!!!

Zum handeln hat uns entweder das Geschick gefehlt oder es ist nicht möglich. Vielleicht läss unsere Hautfarbe auch erkennen das wir Ausländer sind ;-) Nur zweimal gelang es uns etwas zu handeln. Dies ging an vereinzelten Marktständen, die wir unterwegs angefahren sind, deutlich besser. Unser Einkauf bestand aus Kokosnüssen, Mangos, roten Bananen und einer riesen Banane, Möhren, Äpfel, Gwürze und ein paar Süßigkeiten für die Familie zu Hause. Probieren darf man übrigens alles wenn man fragt.

 

Ein toller Tag mit bunten, verrückten und geschmackvollen Ereignissen.

 

 

 

 

Schmetterlingspark

 

Wir fuhren auf dem Rückweg noch am Schmetterlingspark vorbei. Dieser ist klein, aber die Geschichte dahinter toll. Ein Mann kaufte dieses Stück und ließ einen Schmetterlingspark heranwachsen. Gedacht um Arbeitsplätze für die Einheimischen zu schaffen und auch damit sie weiter über die Jahre Geld verdienen können. Sie bringen die Puppen der Schmetterlinge in die Farm und bekommen dafür Geld. Unterschiedlich wieviel, es kommt auf die Art an.

Ein tolles Projekt, der Eintritt kostet 5 Euro.

 

Die Besucher bekommen eine gute Erklärung und man darf die Raupen auch auf den Arm setzen. Dies kitzelt total, schön für Kinder. Es wird mit Bildern erklärt und auch praktisch gezeigt. Durch den kleinen, aber schön angelegten Park spaziert man allein und kann sich die Schönheit der Tiere ansehen. Pauline durfte sich sogar einen Schmetterling auf den Bauch setzen. Ein tolles Gefühl für sie.

 

 

 

Schildkröten Aquarium

 

Hier haben wir Pauline`s 2. Geburtstag gefeiert. Vom Hilton Hotel in Nungwi sind es ca. 10 Gehminuten am Strand. Eine kleine Aufzuchtstation für Schildkröten, um ihr Leben auf Sansibar zu erhalten. Die kleinen Schildkröten werden nach ihrem schlüpfen dort groß gezogen bis sie ins offene Meer gebracht werden. Auch eine Krankenstation für die kleinen gibt es (siehe Foto re.), da viele von ihnen Entzündungen haben. Jede kranke Schildkröte wird in einer großen Schüssel behandelt. Es gibt ein Becken mit Babys, wo ca. 50 Baby Schildkröten schwimmen und eins wo die etwas größeren hinkommen. Die Großen sind dann im offenen Gewässer und sind dort auch nochmal nach Alter eingeteilt und durch Netze getrennt. Sie wirken friedlich so wie sie leben. Zweimal täglich wird das Wasser von den Schildkröten, die im Becken sind, gesäubert.

Zu fressen gibt es von den Besuchern frisches Seegras, dabei kann man die Schildkröten auch anfassen. Viele Informationen über verschiedene Schildkröten Arten gibt es und über ihre Lebensweise.

Die größte Schildkröte die wir dort gesehen haben war ca. 80cm, die kleinste grad mal 8cm.

 

Weiter gibt es dort Skelette von Walen zu sehen und zwei Krokodile. Diese sind eingesperrt und nicht wirklich Artgerecht gehalten. Sie sind aber auch nur ein paar Monate da.

 

 

 Luftballons verschenken

 

Von Pauline`s Geburtstag waren noch Luftballons über. Da wir sie beim Umzug ins nächste Hotel nicht mit nehmen konnten, beschlossen wir sie den Kindern zu schenken. Wir nahmen die Ballons und schauten im Ort nach den Kids. Und nach ein paar Minuten kamen sie auch schon angerannt. Den Mund weit aufgerissen, strahlende dunkle Augen, die Arme nach vorn gestreckt als hielten sie die Ballons schon fest. Ein unglaubliches Bild. Sie nahmen sie an sich und rannten zurück. Das ist wirklich wahre Kinderfreude. Da zereist es einem schon das Herz, wenn nicht jeder einen bekommt. Aber wir können die Welt nicht retten, vielleicht ein wenig schöner gestalten für uns, aber nicht retten. Der Augenblick war unvergesslich. Nun schauen wir was wir von Pauline hier lassen können, um ein wenig Freude zu bereiten.

 

 

 

Jozani Forest

 

Den Affen Nationalpark konnten wir uns nicht entgehen lassen. Zumal wir im Spice Island Hotel direkt welche auf dem Grundstück hatten und sie so fazinierend sind. Also machten wir uns vom Spice Island mit dem Taxi auf den Weg, ca. 15Min. Fahrt und ca. 10 $ Taxikosten. Wir haben mit Taxifahrt nach Kiwengwa sowie Eintritt und Führung insgesamt 40 € gezahlt, Kleinkinder sind in der Regel frei. Dort gab es keine Informationen vorab, sondern es ging direkt los in den Park. Viele Bäume und kleine Wege gab es zu durch queren und nach ein paar Minuten waren auch schon die ersten Affen da. Klasse, wir haben direkt kleine Babys gesehen. Wirklich toll.

Ein Guide führt einen durch die Wälder. Trotzdem darfst du so lang wie du magst die Affen beobachten, Fotos machen und Fragen stellen. Berühren darf man die Affen nicht, da manche Bakterien haben. Aber man kann sehr nah ran gehen um einen guten Schnappschuss zu erzielen. Das jagen der Affen hat Pauline am meisten Spaß gemacht. Sehr süß auch die Mamas wenn die Babys noch an ihren Bäuchen hängen. Ein herrliches Erlebnis zu beobachten wie ähnlich sie uns sind.

 

Wir hatten Glück eine Affenbande zu erwischen, die gerade Vollgegessen war, sie waren zu faul um sich zu bewegen und wir hatten genug Zeit, Fotos zu machen und sie zu bewundern. Unbedingt, wenn es planbar ist, einen kühleren Tag wählen. Eine unglaublich hohe Luftfeuchtigkeit macht die 2-3 Stunden Führung sonst zur Qual. Trinken und Mückenschutzspray nicht vergessen. Man hat dann noch die Wahl in die Mangroven weiter zu fahren, ca. 3 Min. Fahrt, Kosten fallen keine zusätzlich an. Wir haben uns dafür entschieden, eine endlos lange Holzbrücke führt einen durch den tiefsten Dschungel. Unglaubliche Bäume und Gewässer gibt es dort zu sehen. Die Brücke ist nicht an allen Stellen ganz, aber das macht den Weg um so interessanter. Ca. 15 Min. dauert diese Führung. Und das sind 15 Min. wie im tiefsten Dschungel. Wer möchte kann noch auf eine weitere Schildkröten Farm oder anschließend in den Schmetterlingspark. Alles befindet sich in unmittelbarer Nähe und lässt sich super kombinieren. Auf dem Weiterweg nach Kiwengwa fuhren wir an Ortschaften vorbei und den Spice Feldern und Reisfeldern, wo die Frauen fleißig mit ihren Händen ernteten. Ein schönes Bild, bunt mit den farbigen Kopftüchern und so ruhig und entspannt.

 

 

 

Hut aus Palmenblättern flechten

 

Im Hilton Hotel durften wir gemeinsam mit den Hotelangestellten einen Hut für Pauline aus Palmenblättern flechten. Dies erfordert lediglich etwas Geschick und einen Einheimischen, der dir von den Palmen die Blätter runter holt ;-)

Wir hatten Glück, das dies ein Hotelangestellter für uns tat und uns von einer ca. 10m hohen Palme die Blätter runter holte und uns mit viel Geduld die Flechttechnik beigebracht hat. Auch Pauline konnte etwas helfen.

Am Strand ein paar Tage später flechtete uns, ein kleines afrikanisches Mädchen, für jeden ein Armband. Sie erzählte uns das wir es auf keinen Fall im Pool anhaben dürfen. Sie sah so glücklich aus bei ihrer "Arbeit" und wollte uns allen einfach nur eine riesen Freude machen. Ich muss sagen, mit nur einem Armband hat sie das geschafft. Wir freuten uns mehr als über jedes andere materielle Geschenk. Ihre Mühe und ihre Gutmütigkeit ließen unsere Herzen lachen.

 

Danke dir fröhliche Nadiya

 

 

 

Nun wünschen wir euch viel Spaß bei eurer Reise

auf die schöne und abwechslungsreiche Insel.

 


geschrieben von:

 

Sandra Kroll

Weltreisende / Sandburgenbauerin / Bloggerin auf beachlifestyle.de


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Eindrücke Sansibar


geschrieben von:

 

Sandra Kroll

Weltreisende / Sandburgenbauerin / Bloggerin auf beachlifestyle.de

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4 Tage & 4 Hotels...Hakuna Matata

Nachdem leider nun schon ein Monat im Hilton Hotel ( nochmals vielen Dank für den mehr als hervorragenden Aufenthalt und Service!) vorüber war, hieß es Abschied nehmen und ab in den Südosten der Insel.

 

Nach über einer zweistündigen Taxifahrt kamen wir in das vorab gebuchte La Madrugada Beach in Makunduchi an. Das 3* und mit dem Tripadviser Travelers Choice 2016 Winner ausgezeichnete Hotel sollte für die restliche Zeit unseres Sansibarurlaubes die neue Unterkunft werden. Die Begrüßung war kühl und die Freude über den Berg an Gepäck mehr als begrenzt. Unser einfach, aber üblich für die Kategorie eingerichtetes Zimmer war sofort frei. Die erste Enttäuschung erlebten wir im Bad, wo wir uns, aufgrund des Zustandes, doch eher an einen öffentlichen Nassraum erinnert fühlten! Leider blieb der Eindruck des Zustandes nicht auf den Nassraum beschränkt, die Matratzen waren steinhart und im Pool-und Außenbereich gab es viele kaputte und dreckige Stellen. Auch mit Katzen sollte man kein Problem haben, diese sind in hoher Anzahl im Hotel und teils auch im offenen Speisesaal und auf den Tischen vorhanden.


Aber bevor man vorschnelle Entscheidungen trifft, wollten wir eine Nacht schlafen und am nächsten Tag weiterschauen. Hatten wir vielleicht einen zu hohen Anspruch oder auch Erwartungen( aufgrund der mehr als guten Bewertungen und Auszeichnungen) an unsere neue Unterkunft?
Relativ schnell stand aber fest, dass für uns dieser Zustand nicht für einen langen Aufenthalt akzeptabel ist und wir die positiven Äußerungen keinesfalls nachempfinden können. Dies haben wir am nächsten Morgen telefonisch dem dt. Hotelmanager unverzüglich mitgeteilt und gebeten, eine kostenlose Stornierung vorzunehmen, da nicht nur wir, sondern auch Familienmitglieder( die uns in drei Wochen besuchen wollten) davon betroffen sind. Als wir zu hören bekamen, dass dies kein Problem sei, ging die Suche von vorne los.

 

Jambiani, etwas weiter nördlich von Makunduchi, kam für uns vorerst nicht in Frage, der Strand war nicht ganz so schön wie erhofft und die zur Verfügung stehenden Unterkünfte sprachen uns nicht an.

In Paje hingegen war dies anders und eine Unterkunft über das Buchungsportal Booking.com schnell gefunden. Frei ab dem nächsten Tag und auch noch für die restlichen Wochen hier auf Sansibar.

Somit legte sich unsere Enttäuschung vorerst etwas und wir haben den restlichen Tag am Pool entspannt, da man am Strand, aufgrund eines eigenartigen, fischigen Geruches nicht liegen konnte. Am Abend haben wir noch einen kleines, aber sehr leckeres Essen an der Poolbar eingenommen.

 

Beim Auschecken gab es dann leider doch leichte Komplikationen, eine schriftliche Bestätigung für eine kostenfreie Stornierung wollte man uns für keine der 4 Buchungen ausstellen. Dies müsste man erst mit dem Partner und den Buchungsportalen klären, für unsere beiden Buchungen würde die Rechnung des Hotels mit den Buchungsnr. reichen. Es wurden keinerlei und für uns sichtbare Bemühungen unternommen, dieses Problem zu klären und so sind wir nach über einer Stunde und ohne Ergebnis abgereist. Hier sind wir mehr als gespannt, ob sich Herr Röhm an die geäußerte Zusage hält und wir eine schriftliche Bestätigung oder Information erhalten!

 

Unsere neue Unterkunft in Paje sollte das White Sand Luxury Villas & Spa werden, auf eine Enttäuschung hatten wir keine Lust mehr. Die 5 * Unterkunft liegt direkt am schönsten Strandabschnitt von Paje und entspricht dem sehr gehobenen Standard.
Aber willkommen sollten wir auch leider hier nicht sein... An der Rezeption teilte man uns direkt mit, dass man uns unverzüglich nach der Buchung telefonisch nicht erreichen konnte, da es sich um eine Überbuchung handelt. Auf dem Reservierungsplan wurde gezeigt, dass die gebuchte Kategorie komplett ausgebucht ist, in den höheren Kategorien erst ab Ende der nächsten Woche was frei wäre( unsererseits wurde eine Buchung von 30 Tagen vorgenommen!)
Eine Email hingegen mit dem Hinweis der Problematik, wurde übrigens weder an das Buchungsportal noch an uns seit dem Vortag verschickt!
Somit standen wir also nun, wohlgemerkt mit einer bestätigten und auch in diesem Moment bezahlten Buchungen in einer wunderschönen Unterkunft, in der wir anscheinend nicht bleiben können.

Bis zu vollständigen Klärung wurden wir zum Essen eingeladen, welches vorzüglich schmeckte. Das Personal im Restaurant war sehr, sehr freundlich und bei einem kurzen Gespräch haben wir von einem der Kellner erfahren, dass die Situation ungewöhnlich ist, da ein Zimmer frei wäre.


Mit dieser Aussage sowie der Hilfe einer deutschen Mitarbeiterin an der Bar haben wir nun um eine Klärung gebeten. Leider wurde sowohl diese, als auch die Frage, weshalb eine Ablehnung unser Buchung erfolgt, obwohl es in den nächsten Wochen sicherlich einige Checkouts( u.a haben zum gleichen Zeitpunkt Gäste das Hotel verlassen!) stattfinden werden und somit auch andere Gäste, die bisher nicht mal vor Ort sind, eine Umbuchung mit mehr Vorlaufzeit angeboten werden kann, unbeantwortet!

Das einzige vom Hotel selber vorgeschlagene 3* Hotel in Jambiani kam für uns nicht in Frage, weshalb wir uns parallel mit Booking.com in Verbindung gesetzt haben. Diese haben ebenfalls Kontakt mit der Rezeption aufgenommen, um die Situation zu klären und Alternativen zu besprechen.

 

Nach gut 1 1/2 Std. gab es dann seitens Booking.com ( die wirklich sehr bemüht waren und nach wie vor sind) eine weitere Alternative, die uns interessanter erschien und wir uns anschauen wollten.

Der Abschied war kühl, die Hilfestellung während der Zeit, als auch die Nichtbeantwortung der Fragen haben uns mehr als verwundert. Für uns inakzeptabel für eine so schöne und sehr gut bewertete Unterkunft.

Somit ging es mit dem vom Hotel zur Verfügung gestellten Taxi Richtung Jambiani, wo das Spice Island Hotel&Resort liegt, welches als mögliche Alternative in Frage kam.

 

Hier war der Empfang sehr freundlich, das dt. Managementteam empfing uns und hat sich seit der ersten Min mehr als bemüht. Nachdem wir das Hotel angeschaut haben, wurde unsererseits sowohl per Email und auch telefonisch zur Booking.com Kontakt aufgenommen, dass wir nach wie vor sehr unzufrieden sind und die Alternative mit dem Hintergrund der ursprünglichen Buchung und Unterkunft, nicht in Frage kommt.

 

Nun wurde also wieder Kontakt, dieses Mal zum Management des Spice Island Resorts aufgenommen( diese können leider am wenigsten für unsere Situation, helfen aber wo es nur geht!) aufgenommen und probiert, eine Lösung zu finden.

Nun warten wir also den heutigen Tag ab, werden berichten, wie es weitergeht und auch einige Fotos bezüglich des genannten Hotelzustandes zeitnah online stellen.
Erholung ist etwas anderes, die letzten 4 Tage waren sowohl für unsere kleine, als auch für uns mehr als nervig!

 

Update 15.02.2016

 

Seit Freitag sind wir nun in unserer neuen und gleichzeitig letzten Unterkunft auf Sansibar, Mitte März geht es dann mit einem kurzen Zwischenstopp in Kenia weiter nach Thailand. Wie versprochen gibt es anbei nun eine kurze Info, was in der Zwischenzeit noch passiert ist:

 

Vom Management des La Madrugada Beach gab es nichts weiter, außer, dass wir doch bitte erst beim Buchungsportal stornieren sollen, danach würde man dies intern zwecks der Stornogebühren klären. Nun ist schon über eine Woche rum, kam natürlich noch nichts...

 

Im Bezug auf die White Sand Luxury Villas gab es anscheinend tatsächlich eine Überbuchung, die komplett bezahlte Summe haben wir bereits zurückerstattet bekommen. Auch wenn das Thema für uns vorerst vom Tisch ist, hätte man sich von Anfang an besser um eine vernünftige Unterkunft und die Vorschläge unsererseits kümmern können und müssen. Der Fehler ist schließlich dort im Haus passiert!

 

Im Spice Island Resort in Jambiani hat es uns gut gefallen. Gerade das Managementteam hat sich sehr bemüht, um eine Lösung für uns als zufriedene Gäste zu finden. Auch einen kostenlosen, täglichen Transfer zum Strand in Paje hat man uns angeboten.

Da dies allerdings nicht für uns in Frage kam, eine Strandunterkunft mit direkter Kitemöglichkeit ist bei jeder Unterkunft Pflicht.

Wer keinen Sandstrand vorm Hotel haben möchte und für den es kein Problem ist, einige hundert Meter zu laufen, um halbwegs in Meer zu können(oder parallel über eine Leiter vom Steg), der fühlt sich hier sicherlich wohl.

 

Zu Booking.com lässt sich abschließend noch nichts sagen, außer, dass man sich anscheinend immer mehr zurückzieht. Das Spice Island wurde nachweislich vom White Sand in Absprache mit Booking.com gebucht, wieso man sich hier drückt, eine Kostenzusage zu machen, ist uns ein Rätsel. Uns sind pro Nacht knapp 50 $ mehr in Rechnung gestellt wurden, als wir ursprünglich in der anderen Unterkunft hätten zahlen müssen. Auch der Preis für eine Alternative(z.B. in dem Hotel, wo wir uns jetzt aufhalten, ist durch die mehr als langsame Bearbeitung und Verzögerungstaktik gestiegen, es hat immerhin über 7 Tage gedauert) muss nun mal gezahlt werden und eine Lösung bezüglich der Differenz zum ursprünglich gezahlten Preis pro Nacht gefunden werden.

Wir haben unseren Schaden(immerhin aktuell im 4-stelligen Bereich) nun in Rechnung gestellt und sind gespannt, wie es weitergeht.

 

Wir warten ab!

 

Für uns ist das Thema vorerst gegessen, in diesem Sinne... Hakuna Matata aus Sansibar

 

Update 9.03.2016

 

Heute haben wir von Booking eine Rückerstattung erhalten und waren positiv überrascht. Man hat uns alle zusätzlich Kosten komplett erstattet, auch die Kosten des Ersatzhotels. Daumen hoch!

 

 


geschrieben von:

 

Sebastian Kroll

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de


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Die ersten Tage auf Sansibar

Die ersten Tage auf Sansibar sind nun schon um...dementsprechend wird es höchste Zeit, ein paar Zeilen mit unseren ersten Eindrücken zu Schreiben. 

Der Nachtflug mit Condor stellte sich leider nicht so problemlos heraus, wie wir bisherige Nachtflüge erlebt haben. Dies lag aber weniger an Condor ( leider vermisst man bei der Fluggesellschaft immer mehr den Service, sei es die Freundlichkeit an Bord, das beantworten von Fragen o.ä.. Auch Herr Teckentrup selbst konnte diesen Eindruck, trotz seiner Bemühungen, nicht beseitigen) sondern eher daran, dass es in der Premium Economy als auch in der Premium Classe selbst keine Sitze mehr frei waren. Wie gerne erinnern wir uns an unseren Nachtflug in der ersten Reihe der Premium Economy Class von Brasilien zurück, wo Pauline den ganzen Flug auf den Boden schlafen konnte. 
Als Schlafmöglichkeit standen nun leider nur unsere Sitze zur Verfügung, die Pauline gerne in Anspruch genommen hat. Somit war leider nur noch ein Platz für Sandra oder mich frei, die Alternative hieß stehen oder Armlehne.

 

Dank Rückenwind betrug die Flugzeit 8:20 Std, Sansibar selbst zeigte sich bereits in den frühen Morgenstunden von seiner besten Seite mit 27 Grad und blauem Himmel. Der Flughafen selbst erinnert einen eher an eine Sporthalle, als an einen Flughafen. Die Schlange am Visaschalter reichte bis nach draußen, zum Glück hatten wir bereits alles vorab besorgt( mehr Infos dazu hier) und konnten somit direkt mit der Einreisekarte und dem Pass an den Schalter. Ein Kofferband gibt es hier leider nicht, also muss man entweder selbst anpacken oder warten, bis jemand anderes das Gepäck vom Wagen nimmt.
Aber auch dies war kein Problem, draußen erwartete uns bereits der Fahrer , um uns ins 60 km entfernte Nungwi zu bringen.
Nach 80 Minuten war die entspannte Fahrt abrupt vorbei, ab jetzt war eine Schlaglochpiste die Straße. Aber nach kurzer Zeit öffnete sich ein Tor und wir wurden bereits von Marco und seinem Hotelteam mehr als freundlich empfangen. Die Cookies als Begrüßungsgeschenk mit dem Erfrischungsgetränk passten perfekt, danach gab es als Überbrückung eine kleine Hoteltour, da unser Zimmer leider noch nicht fertig war.
Die 96 Zimmer kleine Anlage liegt direkt am Strand in Nungwi. Sie hat einen großen Pool und ein kleines Babybecken, einen schönen gepflegten Garten und ein Restaurant direkt am Strand.
Unser Zimmer war schneller als erwartet fertig, da Marco uns ein kostenloses Upgrade auf ein Zimmer mit Pool- und Meerblick angeboten hat. Trotz der doch sehr warmen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit bleibt bei uns die Klimaanlage aus, der ebenfalls vorhandene Ventilator an der Decke ist jedoch Nachts immer an.

Nach einigen Tagen können wir ohne Einschränkungen sagen, dass es uns hier mehr als gut gefällt. Die Freundlichkeit der Mitarbeiter wirkt ehrlich, jegliche geäußerte Wünsche werden unverzüglich erledigt und das Essen ist, trotz kleinerem Buffetangebot, sehr lecker. Die Zimmer könnten mal wieder etwas modernen gemacht werden, aber das wäre das I-Tüpfelchen.

Da Nungwi an der Westküste so gut wie gar nicht abhängig von den Gehzeiten ist und an der Nordküste das Riff nicht kilometerweit entfernt ist, ist ein Schwimmen eigentlich ununterbrochen im Meer möglich. Je nach Tidestand kann es sein, dass man direkt von der Liege ins Meer springen kann oder erst über den schneeweißen Pudersand etwa 200 m ins Meer gehen muss. Vorab haben uns mehrere gesagt, dass wir es in Nungwi nicht lange aushalten und der Strand alles andere als schön ist.

Wenn dem so ist, sind wir doch mehr als gespannt, was uns an der Ostküste in 4 Wochen erwartet.

 

Nun genießen wir den Sonnenuntergang mit einem leckeren Cocktail...


geschrieben von:

 

Sebastian Kroll

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de

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Tansania

Sansibar war schon immer ganz oben auf der Wunschliste, bisher ist es aber nie was geworden...Das wird sich nun ändern. Die kilometer weißen Sandstrände mit den türkisblauen Farben des indischen Ozeans haben uns überzeugt, unsere Weltreise an dem schönen Fleck der Erde zu starten. Die Sommermonate/Windzeit auf Sansibar enden im März, deshalb werden wir zwei Monate unsere Zelte abbrechen und spätestens Anfang März weiterziehen.

 

Welche Fluggesellschaft haben wir genommen und wie sieht es mit einem Visum aus?

 

Ein Direktflug mit Condor gibt es ab Frankfurt, die Flugzeit beträgt 9:40 Std. Andere Fluggesellschaften wie Oman Air sind zwar günstiger, jedoch ist ein Umstieg in Maskat unausweichlich. Da der Flug ein Nachtflug ist und die Flugzeit noch im Rahmen, haben wir uns für Condor entschieden. Das benötigte Einreisevisum für Sansibar kann vorab oder Vorort beantragt werden.

Um unnötiges warten im Flughafen aus Sansibar zu vermeiden, haben wir uns das 90 Tage-Visum bereits in Deutschland besorgt. Dies ist problemlos bei der Botschaft von Tansania in Berlin möglich. Folgende Unterlagen werden für den Visaantrag benötigt:

 

- Antragsformular 

- Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist ab Einreise

- Biometrisches Passfoto

- Nachweis für Hin- und Rückflug

- Gebühren für die Erstellung des Visums ( p.P. 50 € für das normale Visum, 70 € für das Expressvisum)

 

Wir haben uns das Visum auf dem Postweg besorgt, deshalb muss auch noch ein frankierter Rückumschlag beigelegt werden. Da die Bearbeitung des Expressvisum nur wenige Tage dauert ( ca. 4 Wochen beim normalen) und wir die Pässe für das Visum in Thailand schnellstens wieder benötigen, haben wir uns für die Expressvariante entschieden. Montags abgeschickt, Mittwochs haben wir unsere Pässe mit dem Visa bereits im Briefkasten gehabt! So sollte es sein...

 

Wie kommen wir zur Unterkunft ?

 

Pauschalurlauber müssen sich darum nicht kümmern, bei Individualreisen ist das anders. Da wir mit ca. 140 KG Gepäck unterwegs sind, ist ein privater Transfer mit einem Minivan die entspannteste Variante. Die Preise für eine Taxifahrt haben nahezu europäisches Niveau, weshalb wir uns für den Anbieter Suntransfers  entschieden haben. In wenigen Minuten ist eine Buchung möglich,ihr werdet dann am Flughafen mit der ausgewählten Fahrzeugklasse empfangen und direkt zum Hotel gebracht. (Anmerkung 10.4.2016 - Vor Ort kann man ohne Probleme einen Bus am Flughafen bekommen zu vernünftigen Preisen, soweit Verhandlungsgeschick besteht. Auch für Fahrten auf der Insel gilt dies)

 

Für welche Unterkunft haben wir uns entschieden?

 

Da wir uns doch zu einem sehr großen Anteil in/an der Unterkunft aufhalten werden, war sowohl ein Pool, als auch die direkte Strandlage und gute/sehr gute Bewertungen der Urlauber Pflicht. Die besten Kitereviere liegen im Südosten der Insel, weshalb nur die Orte Paje, Jambiani und noch Mackunduchi in Frage kamen. Aber auch ganz im Norden, genauer gesagt in Nungwi, gibt es einige schöne Strandabschnitte und vor allem sehr gute Hotels.

 

Ein erster Blick auf die Unterkünfte zeigte, dass Sansibar nicht gerade günstig ist. Verständlich, da die Begebenheiten vor Ort andere als z.B. in Europa sind. Elektrizität, Wasser etc. sind nicht selbstverständlich, deshalb sind Stromgeneratoren oder große Wassertanks von Nöten, um den Hotelgästen einen angenehmen Aufenthalt zu verschaffen. Eine ausreichende Auswahl an Hotels oder privaten Unterkünften ist zwar vorhanden, diese ist allerdings doch recht überschaubar.

 

Ursprünglich fiel die Entscheidung auf das Reef&Beach Resort in Jambiani und das La Madrugada Beach in Mackunduchi. Vier Wochen vor Reiseantritt hat uns dann das Reef&Beach mitgeteilt, dass eine Überbuchung des Hotels vorliegt. Die scheint kein Einzelfall zu sein, Expedia sprach von 12 Überbuchungen für das Hotel. Was nun folgte waren zig Telefonate mit Expedia zwecks einer Alternative, im Endeffekt hat man uns ein Luxuszimmer im La Madrugada Beach* und zwei 100,-€ Gutscheine angeboten. Das Hotel selbst hat auf Anrufe oder Emails null reagiert, nach über zwei Wochen hat Expedia erstmals jemanden erreicht!

 

Für uns kam die Alternative nur bedingt in Frage, da wir nicht 10 Wochen lang an einem Fleck sein wollten.Also ging die Suche nach einer Unterkunft von vorne los. Da es nur noch zwei Wochen bis zur Abreise war, waren einige Unterkünfte nicht mehr verfügbar, andere wiederum von Preis her attraktiver oder deutlich teurer als vorher. 

 

Entschieden haben wir uns nun für das Hilton Resort in Nungwi, bevor wir dann im Februar in den Süden der Inseln in das La Madrugada Beach wechseln.

 

Los geht's in ein paar Tagen, die Vorfreude steigt und die Aufregung ebenfalls. 

 

*Beachtet bitte unsere weiteren Beitrag zu dem Thema---> 4 Tage - 4 Hotels

 


geschrieben von: 

  

Sebastian Kroll 

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de 


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