Alternative Kitespots auf Mauritius

 

Da, wo jeder hinfährt, muss es doch gut sein,oder? Nach einigen Berichten über Le Morne habe ich mich gegen den Spot entschieden... Ich persönlich bevorzuge Spots mit wenigen Leuten auf dem Wasser, einen schönen Strand und einer Unterkunft ( die nicht extrem teuer ist) direkt am Spot. Ob Welle oder nicht, spielt für mich keine Rolle, da ich auf Flachwasser stehe.

 

So kam es, dass wir uns im ersten Teil unseres Aufenthaltes für Belle Mare entschieden haben. Weißer Sandstrand, eine hervorragende Unterkunft und der direkte Spot von der Tür waren ausschlaggebend für das La Palmeraie Boutique Hotel.

Der Wind des im Osten, teils schon eher nordöstlich liegenden Ortes kommt Side-Sideonshore in die Lagune. Das Riff liegt ca 300 Meter vom Strand entfernt, als Wellenspot ist Belle Mare nicht empfehlenswert! Das Riff vor der Welle befindet sich direkt unter der Wasseroberfläche und die Welle bricht nicht sauber. In der Lagune selbst befindet  sich in großen Teilen sandiger( da wo der Kitespot ist,viel weiter im Lee ändert sich dies) stehtiefer Untergrund, der von den beiden Kiteschule südlich von unserem Hotel im Luv auch zum Schulen genutzt wird.  

 

Das Wasser ist relativ flach aufgrund der doch recht geringen Distanz zum Riff, gestartet werden kann direkt am Strand vom Palmeraie, dem Nachbarhotel Maritim Crystals Beach mit der vorhandenen Kiteschule oder noch weiter südlich. Alle anderen Hotels in Belle Mare sind vom Kiten her eher ungeeignet, da diese im Startbereich windgeschützt liegen und kein sandiger Untergrund vorhanden ist.  

 

Von den 28 Tagen vor Ort hatte ich 23 Tage guten Wind, hauptsächlich kamen der 10 und 12 zum Einsatz. Mit einem Foil wäre die Ausbeute auf 27 Tage angestiegen. Mir hat der Spot sehr gut gefallen, es waren selten mehr als eine handvoll Kiter auf dem Wasser und falls im Notfall was sein sollte, stehen Boote zur Hilfe schnell zur Verfügung.

 

 

Für den zweiten Teil haben wir uns für den Spot südlich von der ganz im Südosten liegenden Stadt Mahebourg entschieden. Die Foil-Weltmeisterschaften wurden kurz vor unserem Aufenthalt dort ausgetragen, weshalb nur das Preskil Hotel in Frage kam. 

 

Das Kitesurfen vorm Hotel in der wirklich riesen Lagune ist aufgrund der nicht vorhandenen Startmöglichkeit nicht empfehlenswert. Leider habe ich dies erst vor Ort gemerkt und bin dann am hervorragendem weißem Nachbarstrand Kiten gewesen. Dieser ist 7-10 Gehminuten vom Preskil entfernt und liegt etwas versteckt. Verlasst das Hotel und geht links die Straße Richtung Blue Bay, bis das Schild "Access Beach" kommt und dazu ein kleiner schmaler Gang, den ihr durchquert.

 

Am Meer dann nach rechts und nach gut 70 Metern findet ihr einen leeren, weißen Sandstrand vor. Der Spot wird nur von wenigen Kitern genutzt, lediglich bei östlichen Windrichtungen wird es voller! Stehrief ist es nur in den ersten 20 Metern, teilweise liegen Bojen im Wasser. 

 

Müsste ich wählen, würde ich allerdings Belle Mare bevorzugen. Wellenspots sind beide nicht wirklich, bei Ostwind gehts aber. Vergesst bitte die Strömung nicht, die überall vorhanden ist!

 

 

Wer eh in in der Nähe von Mahebourg ist, kann sonst auch einen Abstecher in die Blue Bay machen. Die große, tiefe Bucht eignet sich nur bei komplett südlichen Windrichtungen, dazu soll das Kitesurfen dort zwar verboten sein, aber halten tut sich keiner dran. Direkt bei der kleinen Insel in der Bucht mit dem Restaurant ist es aber gut möglich! 

 

 

Wer eh in in der Nähe von Mahebourg ist, kann sonst auch einen Abstecher in die Blue Bay machen. Die große, tiefe Bucht eignet sich nur bei komplett südlichen Windrichtungen, dazu soll das Kitesurfen dort zwar verboten sein, aber halten tut sich keiner dran. Direkt bei der kleinen Insel in der Bucht mit dem Restaurant ist es aber gut möglich.

 

Wenn ihr günstig nach Mauritius wollt, schaut doch mal bei www.ichfindsguenstiger.de vorbei. Dort findet ihr bestimmt eure nächste (Kite) Reise.

 

 


geschrieben von:

 

Sebastian Kroll

Weltreisender / Kitesurfer / Blogger auf beachlifestyle.de

 


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Mauritius hat es in sich


Viele Aufgaben standen auf dem Plan und wir haben fast alle mit viel Freude gemacht. Der Helikopterflug ließ Basti's Herz gleich Purzelbäume schlagen.    

                                           
Unsere Schnappschüsse mit der Polaroid Cam sind mal wieder in Deutschland geblieben, somit gibt es ein paar andere Foto's zum gucken und bald gibt es den Rest ;-) Sorry aber mein Aufräumwarn verleitet mich wohl zu oft dazu, alles weg zu sortieren. Dazu gehören auch die Foto's...unnötiges Gepäck zum weiterreisen ;-)

 

 

Beim Schnorcheln muss dazu gesagt werden, dass Wasserfotos nie etwas werden und wir deshalb vorab das Foto gemacht haben. Geschnorchelt sind wir gemeinsam mit Simone.    An einigen Tagen hat man mehr Fische gesehen, an anderen nur wenige. So sind wir ein paar mal öfter raus gegangen und haben alles mit der GoPro festgehalten. Ihr bekommt ein Unterwasserbild heute und in ein paar Wochen dann das Original.

 

 

Der Helikopteflug war natürlich unvergessen und auch das Foto einsame spitze. Eine absolut tolle Erinnerung an eine wunderbare Zeit auf Mauritius.


Zum Alouda sag ich nur so viel: Selbst probieren..... mhhhhh!!!!

 

 

Chamarel war einfach wunderschön und absolut sehenswert, welches Naturereignis einen dort erwartet. Die 7 Farben sehen wirklich klasse aus und geben ein optisch tolles Bild ab und auch der Wasserfall war etwas besonders für uns. Ich glaube, ich habe zuvor noch nie einen besichtigt und es ist schon atemberaubend, wie viel Kraft Wasser hat.

 

 

Und das Krokodilfoto haben wir etwas abgewandelt. Wir sind keine Fans von Krokodilen und wir haben die Zeit mit den Schildkröten so genossen, dass wir fanden, diese gehören viel mehr zu unseren Erinnerungen und gespeicherten Fotos. Somit haben wir die größte Schildkröte gesucht, das Auge hat dabei entschieden und Pauline hat sich ganz nah ran getraut. Auch auf dieses Foto müsst ihr noch etwas warten...


Danke für die vielen, wirklich vielen, tollen Aufgaben und für eure Mühe, uns mit so vielen Ereignissen zu überraschen.


geschrieben von:

 

Sandra Kroll

Weltreisende / Sandburgenbauerin / Bloggerin auf beachlifestyle.de


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Ein wunderschöner Fleck auf Erden...


Ich hatte keine Erwartungen an Mauritius.... ich habe mir vorab keine Zeit genommen um zu schauen wie die Insel aussieht, welche Menschen mit welcher Kultur uns dort erwarten, was es Besonders gibt, Unternehmungen die wir machen könnten, das Hotel was Basti gebucht hat... Einfach Nichts.
Denn vor Mauritius war nur eines Wichtig. Die Zeit mit der Familie geniessen die wir zusammen hatten. So habe ich mich überraschen lassen....

 

Überraschung gelungen!!


Wir sind nach fast 12 Stunden Flug angekommen, etwas erschöpft, da erst die nette Flugbegleiterin sagte: Der Flug ist geschlossen!! Wir dann aber doch mit einem Auge zudrücken mitdurften. Pauline im ganzen geflitzte vom Gepäckwagen gefallen ist und ihr Gesicht langsam immer dicker wurde und zu guter Letzt sie sehr wenig im Nachtflug geschlafen hatte.... waren die Bilder bei der Ankunft erste Klasse.


Ohne Erwartungen und ohne Bilder im Kopf fliegen und dann ein Wahnsinns Naturspektakel zu erleben lässt auch eine sehr müde Sandra nicht schlafen im Taxi zum Hotel.


Diese wunderbare Natur beim Sonnenaufgang zu erleben ist wirklich einzigartig und sollte man sich nicht entgehen lassen. Grün weit und breit, aber ein anders grün als wir es kennen, es strahlt und lässt einem ein Lachen im Gesicht nicht verbergen, dazwischen gepflügte Felder, das Stroh gold-gelb, die Erde schwarz und der Sonnenaufgang lässt seinen rot-orangen Schimmer über alles strahlen. Der wahnsinnig blaue Himmel, gefärbt mit rot-lila Tönen ergeben ein Bild wie auf einer Leinwand. Dazwischen stehen überall Bananenbäume und Palmen und andere Bäume die nach einer Herbst-/ Frühlingsmischung aussehen. Zwischen rot-braunen Blättern finden sich strahlend grüne Blätter mit Blüten wieder. Ein unglaubliches Farbspiel auf dieser Insel. Wer mich kennt, ich hab es nicht so mit Natur, aber das war auch für mich ein Genuss der Sinne.


Die Road führte die komplette Küste entlang und gibt alle 50 Meter ein Postkartenmotiv ab.
Fantastische Menschen haben uns auf Mauritius empfangen, Gastfreundlichkeit wird hier groß geschrieben. Der Fahrstil ist rasant bis lebensmüde, aber hey wir leben noch. Pauline hat zwar das Essen nicht drin behalten, aber ich hatte immer das Gefühl der Fahrer weiß was er tut ;-)
Das Hotel in dem wir ankamen war einfach großartig und ich bin mir sicher, wir kommen wieder!! Der Strand wunderschön. Das Meer mit seinen Felssteinen ein Traum aus türkisblauen Farbtönen mit schwarz-grauen Steinen dazwischen. Nicht störend beim laufen, dafür ein klasse Fotomotiv!! Das Personal erstklassig und mit Freundlichkeit kaum zu beschreiben, dies muss unbedingt erlebt werden. Hier ist der Gast definitiv der König.
Bilder von dieser Traumnatur könnten wir euch zeigen, aber ich finde es viel schöner wenn ihr die gleiche Erfahrung macht wie ich und ohne Bild im Kopf hinreist und mit traumhaften Bildern im Kopf zurück.


ENJOY

 

Was gibt es hier zu erleben?
Die Insel hat wirklich eine ganze Menge zu bieten und ist zudem vielseitig. Von tierischen Erlebnissen, über wandern bis hin zu tollen Ausflügen auf dem Meer kann hier sicher jeder etwas finden wobei er Spaß hat.
Wir haben uns nicht für die Berge entschieden, da dies so gar nicht unserer Vorstellung von Spaß und Erlebnis entspricht. Obwohl es sicher tolle Wanderungen hier gibt, bei der gigantischen Natur.
Hier ein paar Plätze die ihr euch nicht entgehen lassen solltet:


Port Louis


Ganz klar ein Ausflug wert. Die Hauptstadt hat vieles zu bieten. Über zahlreiche Shoppingmöglichkeiten, gutem Essen, einheimischen Märkten, auch Bazar genannt, Kultur und den Hafen kann man dort sicherlich einen ganzen Tag verbringen. Der Bus fährt euch für knapp einen Euro dort hin, da kann kein Taxi mithalten ;-) In der Stadt selbst ist es laut, chaotisch und bunt. Viele Inder sind hier auf dem Markt zu finden und es gibt viele Geschäfte, wo die farbenfrohen Gewänder verkauft werden, gerne darf man dort auch Fotos machen wenn man vorab fragt. Es gibt unzählige Schuhgeschäfte, ein kleiner Traum für jede Frau auch schon für die ganz Kleinen. Pauline war kaum raus zu kriegen aus dem Glitzerparadies. Sie bieten viele kleine Hochzeitsschuhe an ab Größe 16... unglaublich süß!!


Auf dem Markt ist wildes getobe, die Einheimischen wissen definitiv ihr Zeug an den Mann zu bringen, lautes Schreien und gute Stimmung lassen einen Marktspaziergang zum Erlebnis werden. Probieren darf man hier alles was einem neu ist. Wir sind auf sehr nette Menschen getroffen, die Spaß an ihrer Arbeit und vor allem an ihrem Leben haben. Möhren, die wir kaufen wollten wurden uns geschenkt, Nuss-Mischungen mit grünen Erbsen waren eine Gaumenfreude und das verrückte Toben habt ihr Abends noch im Kopf. Viel Obst und Gemüse gibt es dort zu guten Preisen, genau so wie Gewürze. Zum Schlendern in Port Louis findet man wirklich viel. Wir haben ein paar Sportläden besucht, wo die Preise unglaublich günstig waren. Die Waterfront, in der man einen knall bunten Marktstand findet, solltet ihr besuchen. Mit jeder Menge Souvenirs wie Seifen, Bilder, Tiere geschnitzt aus Kokosnüssen oder tollen Taschen und garantiert tollen Fotos.
Der Hafen ist überschaubar und lädt zu tollen Fotos ein. Mit einem kühlen Drink kann man sich dort etwas vom Shoppingerlebnis erholen.


Ein Alouda bekommt ihr auf dem großen Markt, unbedingt probieren, mehr wird nicht verraten. Danke an meine Familie, die uns diese Aufgabe gestellt hat, denn ohne wären wir einfach dran vorbei geschlendert.

 

Flic en Flac


Ein einheimischer Markt lässt euch die indische Kultur dort näher bringen und hat ein ganz besonderes Flair zu spüren. Das Volk wirkt sehr zurückhaltend und man hat eher den Eindruck in deren geschützen Bereich einzutreten. Besonders war für uns ein Straßenzug mit sehr vielen Indern und tollen Gewändern, lauter Musik und verrückten Zeremonien. Auf dem Markt selbst gibt es viel Obst und Gemüse, Gewürze und viele Leckereien zum Probieren.

 

Chamarel


Ein kleiner Ort mit vielen Erlebnissen auf einmal. Wir haben dort den Wasserfall besichtigt zusammen mit den 7 farbigen Erden. Wer etwas Natur erleben möchte ist hier richtig. Für wenig Geld bekommt man hier direkt zwei Naturereignisse geliefert. Der Wasserfall ist atemberaubend und kann von zwei verschiedenen Höhen besichtigt werden In einer Höhe von 100 Metern prallt die volle Kraft des Wassers herunter. Die 7 farbigen Erden, die nur 2 Autominuten entfernt liegen sind einfach sehenswert. Die unterschiedlichen Farbtöne kann man auch bei Bewölkung gut sehen. Toll und einzigartig. Beide Ereignisse liegen in einem Naturgebiet und können nur gemeinsam besichtigt werden, die Eintrittskarte gilt zusammen und ist für 7 Euro ein absolutes Schnäppchen.


Courious Corners


Das solltet ihr mit machen, wenn ihr eh schon mal in Chamarel seid. Bevor ihr zu dem Wasserfall fahrt ist unten an der Straße ein verrücktes Haus. Da drin steht alles auf dem Kopf und man kann super witzige Fotos machen. Mit enthalten im geringen Preis, ganz viel Spaß für Groß und Klein und super nette Menschen die ihr Projekt mit Freude und Liebe machen. Ganz viel zu entdecken an optischen Täuschungen und verrückten Dingen.

 

Helikopter Flug
Wunderbar auf dieser Insel. Alles ist gut abgewickelt am Flughafen und der Pilot war einsame Spitze. Ein Erlebnis, was ich nie vergessen werde. Bauchkribbeln pur, vorallem wenn der eigene Mann und der Pilot sich einig sind ein bisschen Action beim Flug zu erleben. Ein wunderbarer Ausblick über die Insel und für Kinder fantastisch. Das Head Set hat dem Piloten einige Lacher abverlangt, Pauline fand es super.


Keksfabrik


Mhhhhh mit unserem kleinen Schlemmermaul haben wir die Keksfabrik besucht und es war so toll. Eine der Ältesten und wirklich alles aus eigenem Anbau. In der Fabrik arbeitet die Familie in 4. Generation, alle zusammen und es schmeckt fantastisch. Für 5Euro bekommt man eine Besichtigung und Erklärungen und am Ende darf genascht werden. Alle Kekse, inklusive Getränken, dürfen probiert werden und gekauft. Die Kekse gibt es auch im Supermarkt, der Preis ist gleich. Tolle alte Technik die dort verwendet wird. Und ein tolles Team was euch erwartet.


La Vanille


Schildkröten, Krokodile, Pony Reiten (ab 4 Jahren), Affen, Chamäleons, fliegende Hunde,  Streichelzoo etc. erwarten euch hier. Wir haben den ganzen Tag im Park verbracht und die Zeit mit den Tieren genossen. Die Schildkröten sind in einem großen Freigehege zu Hause und man spaziert einfach so zwischen ihnen hin durch und kann sich zu ihnen setzen, sie beobachten, anfassen und füttern. Sehr coole Tiere, die die Gelassenheit des Lebens übertragen. Das Krokodil füttern war nicht so spektakulär, die Tiere wirken eher satt statt um das Fleisch zu kämpfen. Der Streichelzoo ist total toll angelegt und bietet neben Ziegen, Eseln und Gänsen auch einen tollen Spielplatz. Essen kann man köstliches Krokodil Fleisch im Restaurant. Der Eintritt für den Park beträgt gerade mal 12Euro. Unbedingt zu empfehlen ein Mückenspray.


Blue Bay


Ein schöner Strandabschnitt mit weißen Sandstrand und türkisblauen Wasser und vor allem kleine Buchten in denen man absoute Stille genießen kann. Am Wochenende ist hier viel Trubel. Die Einheimischen verbringen ihren Tag mit vielen Snacks, lauter Musik und tollen Spielen dort. Sehr tolle Stimmung. Es gibt ein paar Stände an denen man für sehr wenig Geld etwas Essen und trinken kann und leckeres Eis ist auch garantiert.


Gran Bassin


Hierzu müssen wir sagen, dass wir hier nur auf Grund unseres Fotos angehalten haben, was wir hier mit einer Statuen machen sollten. Sonst hätte uns hier nichts hin gezogen. Viele Tempel, Götterstatuen und große Hallen können hier besichtigt werden und gratis gibt es Affen. Frei lebende Affen toben sich hier aus und können gern mit Bananen gefüttert werden. Einige Statuen sind noch im Bau und es werden sicher noch ein paar sehr große entstehen.


Naturpark ( leider haben wir keinen Namen mehr, ca. 15 Min von Mahebourg mit kleinen Angelteich und Tretboot)


Absolut kein Ausflug wert. Dieser Park nimmt zwar nur 2 Euro Eintritt, aber vielleicht sollten sie mehr nehmen um ihn wieder in Schuss bekommen. Naturbelassen ist hier der falsche Ausdruck. Leider ist es sehr verkommen. Das Tretboot, welches online angeboten wird, sieht nicht einladend aus, die Tiere sind in kleinen Käfigen eingesperrt und der Spielplatz ist sehr marode.

 

Autovermietung oder Taxi

 

Wenn ein Auto, dann über www.maki-car-rental.com . Top Service, sehr günstig und dt. Navi. Oder

aber halt nen Taxi für 40 € am Tag( nicht mehr, etwas verhandeln und dann klappt es schon :-) )


geschrieben von:

 

Sandra Kroll

Weltreisende / Sandburgenbauerin / Bloggerin auf beachlifestyle.de


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Preskil Beach Resort Mauritius - Mahebourg

Das Preskil Beach Resort im Südosten der Insel hatte es mir seit dem ersten Bild extrem angetan.  Nicht nur, dass das Hotel auf einer eigenen Insel liegt, sondern auch die Lage in der riesigen Lagune sowie zu weiteren Ausflugzielen waren im Endeffekt für die Buchung von 6 Wochen entscheidend.

 

Direkt bei der Ankunft kommt man sich kurzzeitig wie im Dschungel vor, bevor es mittels IPad und netten Damen an der Rezeption zum Check-Inn kommt. Wir hatten ein Lagunenzimmer gebucht, die teils einen direkten Blick zum Meer haben oder mit etwas Pech in der letzten Reihe an der Lagune liegen, dann jedoch keinen Wasserblick haben.

 

In unserem ersten Zimmer haben wir es keine zwei Nächte ausgehalten. Ich würde es schon fast als frech bezeichnen, ein Zimmer in dem Zustand einem Gast anzubieten. Es roch nach Schimmel, was aufgrund des Schimmels an den Lampen, im Bad sowie an der Matratze kein Wunder ist. Des weiteren war der Kühlschrank sehr dreckig und zum Teil komplett verrostet. Nach unserer Beschwerde durften wir das Zimmer wechseln, der Geruch im neuen Zimmer war deutlich angenehmer, eine neue Matratze war ebenfalls vorhanden und die Lampen sowie der Kühlschrank sahen nicht so schlimm aus. Die Zimmer an sich sind ansonsten sowohl von der Größe, als auch von der Ausstattung ok. Unser erstes Zimmer wurde übrigens ohne jegliche Veränderung anderen Gästen weiterhin angeboten.

 

Der hoteleigene Strand ist ok, jedoch handelt es sich nicht um einen schönen Sandstrand, sondern eher um grobkörnigen, staubigen Sand, der auch nur wenige cm dick ist, bevor darunter extrem harter Boden ist. Ohne Badeschuhe ist das Baden entweder über den Steg beim Bootshaus oder nur an dem äußersten Strandabschnitt vor dem Restaurant zu empfehlen.

Beim Bootshaus kann man diverse Angebote ( Wasserski, Paddelboot, Glassboot etc. kostenfrei nutzen) und zum Beispiel zu der vorgelagerten, kleinen Insel fahren oder ein bisschen in der riesigen Lagune schnorcheln gehen. Wer direkt vor dem Hotel kiten möchte, sollte sich auf teils böigen Wind, Steine und keinen Platz zum Starten und Laden einstellen.

Wesentlich schöner und besser ist es am Nachbarstrand, wo ihr innerhalb weniger Min seit. Einfach aus dem Hotel raus, links runter und ca. 500 Meter gehen, bis ein kleiner Zugang zum Strand kommt. Dort erwartet euch weißer Sand mit super Kitebedingungen.

 

Essenmäßig ist das Preskil Beach Resort vollkommen in Ordnung. Es gibt verschiedene Themenabende und die Auswahl ist ausreichend. Was wir etwas vermisst haben, waren warme Saucen sowie etwas Obst und Abwechslung bei der Wurst morgens. Nehmt sonst einfach mal Abends den leckeren Parmaschinken vom Buffet mit und bringt diesen Morgens mit zum Frühstück.

Negativ zu erwähnen sind die teils unfreundlichen Servicekräfte, die weder Hallo sagen noch die Tische und Stühle sauber machen. Gerade am Kinderstuhl war dies teils schon ekelig, wir haben diesen dann jedes Mal selbst gereinigt. Wieso man für die Tische und Stühle nicht mal einen feuchten Lappen nehmen kann, blieb uns bis zum Ende ein Rätsel ( hier sollte man sich vielleicht Reinigungstipps des Animationsteams holen, die jeden Morgen die Tischtennisplatte so extrem saubermachen, dass wir das ein oder andere mal lieber dort gegessen hätten). Sobald es mal etwas voller wurde, merke man die teils langsame Arbeitsweise. Essen wurde größtenteils erst dann neu gemacht, wenn es leer war. Dies sorge gerade beim Grill und am Pizzaofen dafür, dass man warten musste. Völlig unterverständlich, wieso man lieber rumsteht und mit einer neuen Pizza wartet, obwohl diese bereits nach wenigen Sekunden leer ist.

 

Berücksichtigt bitte, dass viele Kleinigkeiten oder Mängel bei einem normalen Urlaubsaufenthalt gar nicht oder nur gering auffallen. Im Vergleich zu anderen, bereits besuchten Hotels war dies für uns allerdings eher ein normales, welches wir definitiv nicht noch einmal buchen würden. Da hat das Upgrade des Hotels zum Ende unseres Aufenthaltes in ein Strandbungalow mit traumhaften Blick auch nichts geholfen. Hier gab es übrigens weder Schimmel noch andere Kritikpunkte, anscheinend wird in den teuersten Zimmer mehr drauf geachtet. Das Housekeeping stellte eine positive Ausnahme da, immer freundlich, sauber und sehr hilfsbereit. Auch der junge Assistent der GF hat immer ein Ohr offen und ist der einzige, der sich dort wirklich bemüht.

 

Vorteile

 

- Lage (für Unternehmungen, Flughafen etc.)

- viele Wassersportangebote kostenlos

- Strandbungalows

 

Nachteile

 

- Servicepersonal & Hygiene im Restaurant

- Zustand der normalen Zimmer ( die Anlage soll im nächsten Jahr wohl umfassend modernisiert werden)

- Strand

- AI-Gästen wurde während unseres Aufenthaltes das Getränkeangebot reduziert

- Das Kiten direkt am Hotel ist nicht empfehlenswert

- Der Kinderclub wurde leider eher als Umzugsraum und Treffpunkt der Mitarbeiter genutzt, welcher auch diverse Male während der normalen Öffnungszeiten geschlossen war

 


geschrieben von:

 

Sebastian Kroll

Weltreisender / Kitesurfer / Blogger auf beachlifestyle.de


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La Palmeraie Boutique Hotel Mauritius - Belle Mare

 

Für unseren ersten Stopp haben wir uns auf Mauritius das La Palmeraie Boutique Hotel ausgesucht. Welches mit nur 60 Zimmer eher zu den bisher kleinsten Hotels gehört. Direkt bei der Ankunft um kurz nach 6 Uhr Morgens haben wir uns pudelwohl gefühlt und konnten direkt in unser Zimmer, was ja eher eine Seltenheit ist bei einer so frühen Anreise.

 

Das Hotel liegt in Belle Mare direkt am wunderschönen Sandstrand, der zu einem der Schönsten auf der Insel gehört.

An dem Strandabschnitt liegen sonst nur eine Handvoll luxuriöser Hotels. Zum Kiten liegen aber nur das La Palmeraie und das Maritim Crystals Beach ideal. Der Kite kann am Ende des Strandes vom Hotel gestartet werden, oder man geht zu einer der beiden Kiteschulen, die 2-3 Min entfernt sind. Da das Hotel an einer kleinen Ecke liegt, kann man sich entweder komplett windgeschützt an den Strand legen oder aber zum Wind hin und den Kite direkt von der Liege starten.

 

Unser großes Zimmer zum Pool hin liegt nur wenige Meter vom Strand entfernt und ist, wie das ganze Hotel, in einem südländischen Charme eingerichtet. Das Bad ist nur durch eine Mauer vom Schlafzimmer getrennt und lädt zum Duschen ein. Wer eine Zimmerkategorie mehr bucht, schläft quasi auf dem Strand, so nah ist man dem Meer.

 

Morgens und Abends wird das Essen im kleinen Innenhof direkt am Pool eingenommen. Die Auswahl ist für die Größe des Hotels mehr als gut, dazu wird vieles direkt frisch vor den Augen zubereitet. Sei es gegrilltes oder die frische Pasta mit verschiedenen Saucen. Es schmeckt wirklich alles hervorragend und man weiß gar nicht, womit man anfangen soll. 

Es wird sich sogar die Zeit genommen, den Teller mit dem hübsch Essen an den Platz zu servieren.

Falls das Hotel mal etwas leerer ist, wird Abends auf das Büffet verzichtet und man isst a la Carte.

 

Ein kleiner Kinderclub ist ebenfalls vorhanden, aufgrund der Größe des Hotels sind hier aber auf keinen Fall mehr als eine Handvoll Kinder. Somit ist die Betreuung sehr individuell und findet häufiger direkt am Strand oder im Pool statt, der sich leicht um die Bar schlängelt, wo man Abends noch entspannt sitzen kann.

 

Zusammengefasst kann man sagen: In unseren Augen perfekt. Wir haben uns sehr wohl und wie Zuhause gefühlt. Dieses Hotel ist wirklich ein Juwel, wir werden bei unserem nächsten Mauritiusbesuch auf jeden Fall wiederkommen.  Abschließend sei vor allem auch der Service hervorzuheben, der einfach den Unterschied ausmacht. Sei es das Housekeeping, welches unsere Wäsche auf eine Wäscheleine aufgehangen hat, weil diese über den Stühlen hang oder das Hotelmanagement mit Ihren Bemühungen, als wir laut darüber nachgedacht haben, wieder in das Hotel zurückzugehen. Oder das Ei, welches jeden Morgen nach dem individuellen Wünschen des Gastes gemacht wird. Wer ein 5 Min Ei möchte, bekommt es frisch zum Tisch...Man kann wirklich sagen, dass das La Palmeraie die Wünsche von den Augen abliest.

 

Vorteil

 

- super leckeres Essen, einheimische Kost

- der Service ist vorbildlich

- schöne, große Zimmer

- der Strand ist perfekt, gerade auch mal, wenn man nicht im Wind liegen möchte und auch für Kinder mit den kleinen Buchten

 

Nachteile

 

- irgendwann ist der Urlaub leider vorbei

- außer teure Hotels nichts in der direktem Umgebung

 

 


geschrieben von:

 

Sebastian Kroll

Weltreisender / Kitesurfer / Blogger auf beachlifestyle.de


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