Was geht ab auf Kos?

 

Kos ist eine wunderschöne kleine griechische Insel. Es gibt tolle Sandstrände und eine kleine wirklich tolle Stadt am Hafen zum schlendern. Viele Berge mit tollen Aussichtspunkten und eine kurze Überfahrt mit dem Schiff, von 20 Minuten, macht es möglich, einen Tag in Bodrum zu verbringen. Bodrum haben wir uns diesmal gespart, aufgrund der ganzen politischen Unruhen.

 

Durch unseren vielen Besuch wurde ich mehr als einmal zum Shoppen entführt und dies war wunderbar. Somit habe ich viele tolle griechische Gassen entdeckt mit einem zauberhaften Charme zum schlendern, schnuggeligen Cafés und wunderbare Handtaschen- und Schuhläden. Ein wahrer Traum. ;-)

 

Shoppen

Wer den Hafen entlang schlendert Richtung Bimmelbahn und Kreisel kommt gerade zu auf eine große Einkaufsstraße. Diese hat viele Geschäfte, die alle überteuert sind. Viel schöner schlendert es sich auf dem Marktplatz von Kos oder in einer Gasse. Dort gibt es viele Lederwarengeschäfte mit absolut fairen Preisen und auch Honig und Holzwaren kann man sich gut als Erinnerung mit nach Deutschland nehmen. Der Honig ist unglaublich köstlich hier.

Griechische Porzelanwaren kann man gut erwerben. Wir haben uns eine rote Porzelankanne mitgenommen, für unseren Frühstückstisch in Deutschland. Leckereien werden ganz typisch griechische überall angeboten und sollten probiert werden. Es gibt fantastische Desserts hier und das Frozen-Yoghurt-Eis ist ein muss für Eis Liebhaber. Teuer, aber ihr könnt es euch zusammen stellen wie ihr möchtet mit Früchten, Süßigkeiten und Saucen :-) Das Eis dürft ihr fast überall vorab probieren. Wenn ihr hier klickt, kommt ihr zu Google Maps, wir haben dort für Euch die Straße markiert, wo ihr die schöne Einkaufsstr. findet.

 

Zia

Da wir ein Auto hatten, was sich bei der kleinen Insel wirklich lohnt, sind wir auch ein wenig auf die Berge gefahren. Um genau zu sein auf einen, aber es gibt ein paar mehr. Wir sind nach Zia gefahren. Eine wunderbare kleine griechische Stadt, die ich mit Roland und dem Roller erobert habe. Dies geht mit Roller sowie mit Auto oder Quad. Es sind ca. 15 Minuten Auffahrt und der Ausblick über Kos lohnt sich. Oben in Zia ist eine kleine Stadt zum schlendern.

Sehr charmant und fantastisch freundliche Menschen, auf die man dort trifft. Hier gibt es alles was es in Kos City auch zu finden gibt, nur in einer kleineren Auswahl. Ein wunderbares Restaurant lädt mit seinem Aussichtspunkt zum Abendessen ein. Mit super Blick auf den hervorragenden Sonnenuntergang, unbedingt hin fahren wenn es nicht bewölkt ist.

Das Essen hat uns nicht von den Socken gehauen, dafür ist der Preis völlig akzeptabel. Gegenüber von diesem Restaurant ist eine schnugglige Bar. Man sitzt auf den Balkonrändern mit Kissen unterm Popo und kann dort den Sonnenuntergang genau so genießen. Super Atmosphäre.

 

Asklepion

Wir haben uns das Asklepion von Kos angeschaut. Keinen Ausflug wert wie ich finde. Bitte auf die Öffnungszeiten achten, dieses schließt um 19 Uhr und man muss eine halbe Stunde früher da sein, sonst  schließt der Wärter einem die Tür vor der Nase zu. 8 Euro Eintritt, für mich absoluter Quatsch. Zu sehen gibt es Steinmauern, diese sind mit Sicherheitsketten umschlossen. Die Treppen, die man aufsteigt geben einen tollen Ausblick über das Asklepion und oben ist ganz viel Ruhe. Für mich nicht lohnenswert, wir waren nach 15 Minuten wieder draußen.

 

Kos City

Der Hafen von Kos kann wunderbar am Abend mit den ganzen Lichtern genossen werden, viele Boote bieten Fahrten an und Restaurants laden dazu ein, den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Weiterhin kann man eine Bimmelbahn-Tour machen. Diese dauert 25 Minuten und beginnt immer um die volle Stunde. Oma und Opa haben es sich nicht nehmen lassen mit Pauline zu fahren. Pauline war hoch erfreut. Bei der Fahrt bekommt ihr eine schöne Erfrischung durch den Fahrtwind, sowie viele Informationen über Kos mit griechischer Musik. Paulchen hatte einen Heidenspaß und somit Oma und Opa auch. Kosten hierfür 6 Euro pro Person. Pauline war mit 2 Jahren noch frei.

 

Paradise-Beach

Action gibt es am Strand vom Paradise-Beach. Es ist jede Menge los dort und ziemlich windstill. Also auf einen heißen Tag einstellen. Ein Wasserparcour auf dem Meer lockt mit viel Spaß für 4 Euro pro Person. Kleinkinder dürfen diesen leider nicht benutzen. Weiterhin kann man Jetski, Paragliden, Flying Fish etc. fahren. Wir haben das Paragliden und Jetski gebucht und durften dann das Tretboot den ganzen Tag kostenfrei nutzen. Das war wunderbar mit Pauline, zumal eine Rutsche dran war. Schnorchelausrüstung nicht vergessen, da dort Luftblasen vom Meeresgrund aufsteigen. Ein kleines Highlight. Ein actionreicher Tag mit viel Musik, vielen Menschen und wenig Ruhe. Ein kleinen Tipp haben wir auch noch. Genau ggü. vom Paradise-Beach ist ein kleiner, sehr ruhiger und naturbelassener Strand. Das Wasser ist hier ebenfalls glasklar und man kann gut 100 m ins Meer laufen, da es nur langsam tiefer wird. Meist ist es hier recht windig und der ein oder andere Kiter ist am Kohilari-Beach ebenfalls zu finden.

 

Reiten 

Wer gern reitet, kommt hier voll auf seine Kosten. Viele Horsefarmen stehen einen in Marmari zu Verfügung. Die wohl größte ist Erikas Horsefarm. Dort können Kids jedes Alters aufs Pferd und auch reiten beim Sonnenuntergang wird zu einem guten Preis angeboten. Pauline hat es genossen mal wieder zu reiten. Gute Preise, tolle Farm, gepflegte und gut genährte Pferde werden dort liebevoll umsorgt und es gibt sogar einen Spielplatz.

 

Embros Therme

An der Südküste hinter der Stadt Kos befindet sich noch die Embros Therme. Diese liegt an der Felsküste und man muss einen steilen Abhang als Fußmarsch in Kauf nehmen um diese zu sehen und zu genießen. Zum Hoch laufen stehen Esel zur Verfügung. Wir waren nicht besonders beeindruckt. Die Therme ist im Meer mit Steinen abgegrenzt und hat ca. eine Größe von 7 Metern.  .

 

Salzsee Tigaki

Zwischen Tigaki und Marmari befindet sich ein sehr großer Salzsee direkt hinterm Meer. Mit etwas Glück lassen sich hier jede Menge Flamingos in freier Natur beobachten. Wenn ihr eh gerade in der Nähe seit, könnt ihr mal schauen, ob ihr die rosafarbenen Flamingos findet.


      

geschrieben von:

 

Sandra Kroll

Weltreisende / Sandburgenbauerin / Bloggerin auf beachlifestyle.de

 

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Mauritius...Der zweite Teil unserer Weltreise beginnt!

Als wir uns vor einiger Zeit entschieden haben, unsere Route zu ändern und uns für Mauritius entschieden haben, ging die Informationssuche erst einmal los. Mauritius war bei mir, aus welchen Gründen auch immer, bisher nicht in der engeren Auswahl. Anscheinend völlig zu unrecht, da Mauritius so viel zu bieten hat und weltweit zu den Top 5 Zielen gehört. Also wird es höchste Zeit, dass auch wir dort einen Stopp einlegen. Obwohl aktuell Winter ist und es das wohl erste Ziel ist, wo ich einen Shorty tragen muss, ist die Windsaison aktuell perfekt und sollte mir viele schöne Stunden auf dem Wasser bescheren.

 

Welche Fluggesellschaft haben wir genommen und wie sieht es mit einem Visum aus?

 

Wir mussten nicht lange suchen, als wir die Werbeanzeige bei Facebook gesehen haben, dass Eurowings direkt nach Mauritius fliegt. Die Preise bei Eurowings sind einfach hervorragend und durch die Kreditkarte auch bei Sportgepäck unschlagbar. Der Flug ab Köln dauert 11:50 Std. und startet Nachmittags, dementsprechend ist es auch noch größtenteils ein Nachtflug.

Die Infos zum Visum waren teils etwas irreführend, da man viel liest, dass kein Visum benötigt wird für touristische Aufenthalte. Also habe ich vorsichtshalber bei der Botschaft nachgefragt und die Information bekommen, dass bei der Einreise ein Visum für drei Monate ausgestellt wird. Dieses kann um weitere drei Monate verlängert werden, ein Nachweis über finanzielle Mittel und dem dementsprechenden Rückflug ist Pflicht. Wir haben vorsichtshalb nach genau drei Monaten einen Flug mit einer kostenlosen Stornierungsoption gebucht, um das Visum zu erhalten und werden vor Ort dann entscheiden, ob wir dort länger bleiben.

 

Wie kommen wir zur Unterkunft ?

 

Die letzten Monate haben wir festgestellt, dass eine Vorabbuchung des Taxis immer teurer war als direkt vor Ort. Allerdings gibt es nichts nervigeres, als nach einem langen Flug am Flughafen zu stehen und ein passenden Bus oder Van zu suchen. Deshalb haben wir uns wieder für eine Vorabbuchung des Transfers, dieses mal für TaxiMauritius, entschieden. Dafür zahlen wir dann lieber ein paar € mehr.

 

Für welche Unterkunft haben wir uns entschieden?

 

Die Auswahl an Unterkünften ist enorm, von der günstigen Wohnung bis zum luxuriösen 5-Sterne Hotel. Der bekannteste Strandabschnitt für Kitesurfer auf Mauritius ist definitiv Le Morne, allerdings wollen wir ja auch bewusst nicht so bekannte Alternativen sehen und haben uns deshalb die ersten vier Wochen für das La Palmeraie Hotel im Osten der Insel entschieden. Das 4-Sterne Hotel ist hervorragend bewertet, mit 60 Zimmer eher klein und liegt direkt am Strand mit schönem Kitespot vor der Tür.

 

Danach geht es dann weiter in das Preskil Beach Resort, wo wir uns für sechs Wochen eingebucht haben. Auch wenn sicherlich noch einige andere Hotels in der engeren Auswahl waren, hat mich das Hotel irgendwie von Anfang an angezogen...Ich glaube, dass Argument, dass es das einzige Hotel auf der Insel ist, welches auf eine privaten Halbinsel liegt, war am Ende entscheidend. Das Kiten ist ebenfalls direkt am Strand für Hotelgäste möglich, dieses Jahr ist das Hotel zudem der Hauptsponsor der Hydrofoil Pro Tour auf Mauritius und stellt seinen Strand für den Event zur Verfügung.

 

Wir werden nun noch die letzten Sachen packe und in den Mietwagen tun. Morgen geht es  dann nach Düsseldorf/Köln  und Donnerstag dann in den Flieger...Der nächste Beitrag kommt dann aus Mauritius ;-)

 


geschrieben von: 

  

Sebastian Kroll 

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de 


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Erlebnisse in Hua Hin

Black Mountain Waterpark

Vor ein paar Tagen haben wir den Wasserpark in Hua Hin ausprobiert. Zuvor haben wir im Internet gelesen, dass es einen kostenlosen Bus dahin gibt. Wir haben uns mit einem Tuck Tuck zum Treffpunkt fahren lassen ( Clock Tower) und sind dann gute 20 Minuten bis zum Wasserpark gefahren.

Ein netter Busfahrer fährt euch durch das einheimische Hinterland und man sieht ein wenig mehr vom Leben hier in Thailand. Viele Märkte, Garküchen und Schulen begegnen euch.

Der Bus fährt um 9:30 ; 11:00 und 12:30 Uhr vom Clock Tower ab, sehr pünktlich!!

Vom Wasserpark zurück fährt er um 14:00 ; 15:30 und 17:00 Uhr.

 

Der Park macht um 10:00 Uhr auf. Am Eingang werden die Taschen recht lasch kontrolliert. Wer ein wenig was zum Knabbern einpacken möchte und eine kleine Getränkeflasche, kann diese in ein Handtuch wickeln. Sonst kann man aber auch für wirklich wenig Geld alles dort bekommen. Warmes Essen für 100 bis max 150 Baht, Obst, Eis und ein paar Chips. Getränke kosten um die 20 - 30 Baht für Wasser und Softdrinks.

 

Wir waren in der Woche da und es war wirklich sehr wenig los. Vielleicht 70-100 Leute. Der Park ist gut überschaubar und macht es daher interessant mit Kindern im Alter von 3 - 12 Jahren hierher zu fahren. Sie können sich frei bewegen und man hat sie immer gut im Blick ;-)

Ein Kinderbecken mit kleinen Rutschen gibt es, ein Wellenbad, ein riesen Whirlpool, eine Anlage mit 6 großen Wasserrutschen....eher was für große Kinder statt Erwachsene, und einen "Bach" wo man mit großen Schwimmreifen herum fahren kann. Weiter gibt es einen See mit einer Wasserskianlage und einem Wasserparcours. Irre witzig und unbedingt zu empfehlen. Kinder dürfen diesen erst ab 6 Jahren nutzen.

Alles ist schön gepflegt und sauber gehalten. Das Personal ist nett. Es gibt noch einen kleinen Shop mit Handtüchern, Mützen für die Kleinen, Badehosen etc. was man in einem Wasserpark eben so braucht, wenn man es vergessen hat!!

Es gibt viele Sonnenliegen, die alle Überdacht sind und Schatten bieten.

 

Für kleiner Kinder bis 3 Jahre finde ich den Wasserpark grenzwertig. Die Rutschen im Kinderbecken sind zu groß für die ganz kleinen, zudem spritz überall Wasser raus. Das Wellenbad ist wirklich hoch und sonst gibt es kein Spielzeug für Babys.

Es gibt für Kinder Schwimmwesten zum ausleihen, diese sind kostenlos. Und Schwimmmatten kann man sich auch überall weg nehmen.

 

Wir hatten einen tollen, ausgeglichen Tag im Wasserpark. Basti fehlte ein wenig Action bei den Rutschen. Dafür hat er sich mit Pauline im Wellenbad ausgetobt. Die kleine Maus war wirklich auf den höchsten Wellen unterwegs, dank ihres Daddys :-)

Wir sind viele Runden mit dem Schwimmringen gefahren und den Wasser Parcours haben Basti und ich uns nicht entgehen lassen. Eine wahre Freude für Erwachsene in den noch das Kind schlummert!! Basti ist rum geturnt wie ein wirklich großer Junge, aber auch ich habe mir den Spaß nicht nehmen lassen und es ist zum Todlachen da drauf.

 

Nach 6 Std. war Pauline fix und fertig und wir sind nach Hause gefahren. Die kleine ist sofort in Papa's Armen eingeschlafen.

 

Zahnarztbesuch

 

 

Zahnärzte gibt es hier einige und da eine Zahnreinigung eh wieder anstand, dachten wir schauen wir uns doch mal die Preise hier an, wenn wir schon mal da sind.

Gemacht, getan. Es ist um einiges günstiger als in Deutschland. Zwar auch nicht mit ganz so viel schnick schnack, aber das Notwendige wurde gemacht, der Zahnstein ist weg und für eine halbe Stunde Behandlung haben wir gerade einmal 15 Euro pro Person gezahlt. Die Materialien sind gleich wie in Deutschland und das Personal sehr freundlich. Eine kostenlose Kontrolle der Zähne ist auch mit drin. Wir waren zufrieden und würden es wieder machen.

Wir waren bei Perfekt Smile in Hua Hin, alles sehr neuwertig und sauber! 

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Ein kurzer Zwischenstopp in Nairobi und Bangkok

Von Sansibar ging es direkt weiter nach Bangkok. Da es keinen Direktflug gibt, ging es erst nach Nairobi, wo wir eine Nacht im Best Western Premier verbracht haben.

 

Um ein Visum für Kenia haben wir uns vorab nicht gekümmert, obwohl man dies sogar Online beantragen kann. Am Flughafen ist dies ebenfalls ohne Probleme, die Antragsformulare liegen direkt nach der Ankunft aus. Beim ausfüllen stehen Helfer zur Verfügung, die allerdings direkt die Hand aufhalten und beim Ignorieren der Forderung auch laut werden. Nachdem wir das Visa erhalten haben, ging es mit dem Taxi direkt weiter zum 20 km entfernten Hotel. Die Preise für die Taxen schwanken extrem und ein verhandeln ist Pflicht, 30-50 % Nachlass sollten trotz der hohen Preise möglich sein.

 

Für die kurze Strecke haben wir über 90 Min gebraucht, da nahezu jede Straße komplett dicht ist. Wenigstens bekommt man auf der Straße Abwechslung geboten, da Straßenhändler nahezu alles direkt am Auto verkaufen. Das breite Sortiment reichte von Toilettendeckel, Obst, Kinderspielzeug bis zur Elektroartikeln.

 

Das Best Western Premierliegt relativ zentral und ist modern gestaltet. Auf dem Dach des Hotels ist in schöner beheizter Pool mit einer Bar und einem tollen Ausblick über Nairobi. Fußläufig sind mehrere Restaurants und ein Einkaufszentrum, ansonsten sieht es eher mau aus. Allerdings gibt es um Nairobi herum einige Aktivitäten, um die Zeit bis zum Nachtflug etwas zu verkürzen, sodass wir uns spontan für den Besuch des Giraffencenters entschieden haben. Den gut 1 Std. Trip dorthin haben wir nicht bereut, wir waren nur eine Handvoll Besucher und konnten ohne Probleme die Giraffen füttern, streicheln und ihnen sogar einen Kuss geben :-) Aktuell gibt es dort 10 Giraffen, die sich in einem großen, der Wildnis nachempfundenen Gebiet aufhalten. Das Center selbst besteht seit über 35 Jahren, neugeborene Giraffen werden nach zwei Jahren in der freien Wildnis ausgesetzt.

Pauline war natürlich völlig aus dem Häuschen...

 

 

 

Per Nachtflug ging es dann mit Kenia Air weiter nach Bangkok. Dort angekommen, mussten wir erst einmal zum Gesundheitszentrum, um unsere Impfungen überprüfen zu lassen. Erst danach konnten wir die Visakontrolle mit den bereits beantragen Visum passieren und fast drei Std. am Flughafen verbracht, bis wir endlich in einem großen Taxi waren,  welches uns direkt nach Bangkok zum Hotel Icon gebracht hat.

 

Bangkok ist anders...Bangkok ist beeindruckend, schrill, laut und doch irgendwie ein Ort, wo man gewesen sein muss. Sei es in einem der unzähligen Shoppingmalls ( ich hätte nie gedacht, dass man nach über 7 Std. es nicht schafft, alles in dem Centrum zu sehen, wohlgemerkt ist die nächste Mall direkt auf der anderen Straßenseite), die Fahrt mit einem getunten Tuk Tuk oder aber das Essen am/auf dem Bürgersteig bei einem der Esswagen. Die Preise für das Essen, unabhängig vom Restaurant oder an der Straße sind für uns Europäer ein Witz...Wer etwas für 5-6 € findet, isst hier schon teuer, 2-3 € sind eher der Regelfall. Aber auch alles andere ist hier vom Preis her niedrig!

 

In den Shoppingmalls bekommt man nahezu alles, gerade was Klamotten und Handy-oder kleinere Elektroartikel betrifft.

70 kleine Shops mit nahezu alle dem gleichen Krams reihen sich alleine in einer Reihe, teilweise wussten wir nicht einmal mehr, wo wir sind. Einfach unvorstellbar und eine Erfahrung, die man bereits vorher über Bangkok gehört hat, aber erst versteht, wenn  man es erlebt.

 

Obwohl wir in 10 Wochen nochmal für 3 Nächte in Bangkok sind, haben wir uns fest vorgenommen, einen kurzen Trip von Deutschland nach Bangkok ohne Pauline zu machen, wenn wir unsere Weltreise beendet haben...Wir möchten mehr Eindrücke von der atemberaubenden Stadt und sicherlich das ein oder andere Mitbringsel mitnehmen.

 

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Eine Insel zum Verlieben

 

 

 

Jeden Morgen jogge ich am wunderschönen, weißen Sandstrand eine Runde.

Es ist so herrlich ruhig am Morgen und ich kann mich einen kurzen Augenblick, ganz allein, der Schönheit der Insel widmen und sie auf mich wirken lassen.

Der Strand ist herrlich weiß und fantastisch weich. Drauf barfuß zu laufen ist ein Muss!

Das Meer, mit seinen wechselhaften blauen Farbtönen, einfach wunderschön.

An einigen Tagen ist es Morgens da, an anderen blicke ich auf eine Weite voller Seegrashügel, Koralleninseln, weißem Strand und kleinen Pfützen mit Meereswasser darin.

Ein wunderschönes Bild aus grünen, blauen und weißen Farben. Wenn die Sonne scheint wirkt das Meer türkisfarbend, an tieferen Stellen stark Blau.

Die einheimischen Fischerboote, die mit viel Kraft und fleißigen Händen selbst gebaut werden, stehen in mitten des Wassers. Ihre Anker liegen frei, wenn das Wasser weg ist. Es ergibt sich ein Bild wie im Film auf dem Meeresboden.

 

Morgens sind alle Männer bereits dabei Arbeiten am Strand auszuführen.

Vom Schiffbau, über Fischen gehen, Sportübungen, Seegras sammeln, die Fischernetze sorgfältig verpacken oder sie nutzen die Zeit bis das Wasser wieder da ist, um Würmer für`s Angeln im Sand zu suchen (Bild unten li.). Unglaublich. Was es bei uns überall in Unmengen zu kaufen gibt, wird hier von der Natur genommen und verwendet. Herrlich einfach und doch so vollkommen. Ich fragte einen Einheimischen wieviel er verdient am Tag und ob es reicht, seine Antwort darauf war: Es ist nicht viel, mal 3 Euro, mal mehr oder weniger, aber er sagte: Ich mache lieber meine kleinen Schlüsselanhänger und versuche sie zu verkaufen, als irgendein "Scheiß" zu bauen und ärger zu bekommen. Die Menschen wirken nicht nur glücklich, sie sind es.

Es gibt hier keine Neider, es gibt Freude über das was man besitzt und es gibt wirklichen Reichtum.

 

LIEBE, GLÜCK und ZUFRIEDENHEIT

 

 

Die Kinder spielen mit selbstgebauten Drachen. Bestehend aus einer Plastiktüte, meist eine kleine Mülltüte, und einem Seil dran. Damit rennen sie durch die Gegend und freuen sich. Bälle werden ebenfalls aus kleinen Mülltüten gefertigt. Da kommt einfach Sand rein, ein Knoten und los geht es.

Ein Schiff bastelt sie mit einem kleinen Stofffetzen als Segel und ein wenig Holzresten. Das ist so unglaublich und geschickt. Viel wird auch mit leeren Wasserflaschen, halben Kokosnüssen pder dem Sand gespielt. Die Mädchen basteln Armbänder aus Palmenblättern.

Viel Spielzeug gibt es hier nicht. In Stone Town haben wir zwei Spielzeugläden gesehen, aber auch da ist die Auswahl gering. Sonst hängen an den Marktständen meist nur ein paar Bälle.

 

Die Kinder wirken so zufrieden und wohl auf. Schön zu sehen, das es auch mit weniger geht.

 

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Thailand

Das zweite Ziel mit einem kurzen Zwischenstop in Kenia ist Thailand. Bisher sind wir noch nie, auch nur in die Richtung nach Asien, unterwegs gewesen. Dies lag daran, dass der Reiz nicht groß genug war, einer der Länder zu besuchen.

Umso mehr wir uns aber mit Asien beschäftigt haben, umso interessanter erschien für uns Asien. Jetzt ging es nur noch darum, ein geeignetes Ziel zu suchen. Aufgrund der Anbindung kam uns zuerst Bangkok in den Sinn, da dies das Drehkreuz für viele weitere Ziele darstellt. Allerdings ist Asien nicht gerade für seine hervorragenden Winde bekannt. Eine der wenigen Ausnahmen stellt hier Hua Hin da, die Kitesaison soll hier bis Ende Mai gehen und ein konstanter Thermikwind vorhanden sein.

Somit stand unser zweites Ziel fest, Pünktlich zum Ende der Saison werden wir weiterziehen.

 

Welche Fluggesellschaft haben wir genommen und wie sieht es mit einem Visum aus?

 

Da wir direkt aus Sansibar anreisen, haben wir uns für Kenya Air entschieden. Der Flug war etwas teuer als zum Beispiel ein Flug über Dubai zu nehmen, allerdings mussten wir über Nairobi keinen großen Umweg fliegen. Wir haben eine Nacht in Nairobi verbracht, bevor es in der darauffolgenden Nacht nach Bangkok ging. Zurück geht es mit Eurowings, da wir nach Deutschland fliegen. Die Preise sind unschlagbar und die Gepäckmenge mit der Eurowings-Kreditkarte geradezu ideal.

Unser Visum haben wir vorab in Deutschland beantragt. Für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen wir kein Visum benötigt, ansonsten muss ein Touristenvisum beantragt werden, welches bis zu 60 Tage gültig ist.

Da sich in den letzten Monaten häufiger etwas geändert hat, informiert euch am besten direkt bei der Thailändischen Botschaft.

 

- Antragsformular 

- Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist ab Einreise sowie eine zusätzliche Kopie der ersten Seite 

- Biometrisches Passfoto

- Nachweis für Rück- oder Weiterflug

- Gebühren für die Erstellung des Visums ( p.P. 30€ für das normale Visum, 150 € für das Visum mit mehrmaliger Einreise)

- Für Kinder unter 15 Jahren muss zusätzlich eine Kopie der Geburtsurkunde beigelegt werden

 

Wie kommen wir zur Unterkunft ?

 

Wir haben überlegt, ob wir den Service unseres Hotels in Bangkok in Anspruch nehmen und uns sowohl vom Flughafen als auch nach Hua Hin bringen lassen. Der Preis schien uns jedoch sehr hoch für einen Minivan, weshalb wir es drauf ankommen lassen haben und uns letztendlich für 1/4 des Preises vom Flughafen zum Hotel in Bangkok haben bringen lassen. Sobald man den Flughafen in Bangkok in der unteren Etage verlässt, kann man ein Ticket für den nächsten Taxifahrer ziehen. Diese dürfen nur mit Taximeter fahren, allerdings wird dies gerne mit einem Festpreis umgangen. Besteht einfach drauf, ansonsten nimmt notfalls das nächste Taxi. Den Transfer nach Hua Hin haben wir dann über einen Taxiservice bei Facebook gebucht, ebenfalls wesentlich günstiger als das Hotelangebot.

 

Für welche Unterkunft haben wir uns entschieden?

 

In Bangkok haben wir uns für die ersten beiden Nächte das Hotel Icon eingebucht. Diese liegt sehr zentral, ist gut bewertet gewesen und macht einen Top Eindruck, Danach geht's weiter nach Hua Hin, wo wir 5 1/2 Wochen in der Rocco Huahin Condominium seien werden. Dar relativ neue Appartmenthaus mit Selbstverpflegung liegt unmittelbar am Kitebeach, hat einen schönen Außenpool und ist nur wenige Minuten von einem großen Supermarkt entfernt. Die letzten 4 Wochen werden wir uns dann im Hyatt Hotel verwöhnen lassen. Dieses liegt etwas weiter südlich von unserer letzten Unterkunft, soll eine wunderschöne Gartenlandschaft mit riesigen Pool und Rutsche haben und direkt am Strand liegen.

Bevor es dann Ende Mail zurückgeht, werden wir die letzten drei Tage in Bangkok verbringen, dieses mal allerdings im Avani Atrium Bangkok.


geschrieben von: 

  

Sebastian Kroll 

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de 


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Spaß, Abenteuer und Me(e)hr...

In den letzten Wochen haben wir nicht nur faul auf der Haut gelegen. Wir haben auch die Insel Sansibar ein wenig erkundet und tolle Abenteuer erlebt. Viel Spaß beim lesen und Tipps holen!!

 

 

Friseur

 

Angefangen haben wir mit einem Friseurbesuch. Ich wage es hier lieber nicht mit meinen dünnen, blonden Haaren. Aber Basti hat seit über 29 Jahren, das erste Mal einen anderen Friseur als seine Mama, ausprobiert. Joa so dann auch das Ergebnis. Alles insgesamt ziemlich kurz!!!

 

Friseurläden gibt es hier wirklich viele. Verschieden Frisuren wie Rasta Zöpfe werden hier oft gesehen und auch von den Einheimischen gern getragen. Wahnsinn was es alles für Varianten gibt. Für Rasta`s war Bastis Haar zu kurz ;-)

So hat er sich dafür entschieden, sie einfach kürzer zu machen. Er erklärte dem Meister dies kurzer Hand und man hatte das Gefühl, er verstand alles. Das war aber nur unser Gefühl...Er setzte die Maschine an und schon war alles kurz, ziemlich kurz.

 

Ungewohnt, aber gut, finde ich. Basti findet es gewöhnungsbedürftig.

 

Pauline hat sich pudelwohl gefühlt im Friseursalon. Die Drehstühle, die fast auseinander fliegen, wurden getestet und auch der super coole Besen kam zum Einsatz. 5 Euro hat das Ganze gekostet.

 

 

Mbarika Massage

 

Weiter wollten wir Massagen ausprobieren und haben uns für eine Mbarika Leaves Massage entscheiden. Diese wird mit der Mbarika Pflanze gemacht, die frisch vorab vom Baum gepflückt wird. Duftend nach Wiese und Brennnesselduft wurde diese in kochend heißes Wasser getränkt und sofort auf den Körper gedrückt. Ich war erst total erschrocken als ich hörte, dass das Wasser immer wieder aufgekocht wird, aber es ist sehr angenehm. Schon ziemlich warm, aber durchaus wirksam. Die Blätter wurden immer wieder erneut in das heiße Wasser getränkt und verteilten ihren wunderbaren Duft auf dem Körper und in dem Raum. Nach ca. 10 Minuten wurden alle Blätter entfernt und man bekommt eine ordentliche Massage. Sehr entspannend und mit viel Kraft. Sogar der Kopf bleibt nicht aus und das Haar wird am Ende sorgfältig gekämmt.

 

 

 

Schule

 

Wir durften einen kurzen Augenblick in eine Schulklasse rein schauen. Dies war gar nicht so einfach. Erstmal mussten wir ein paar Fragen beantworten. Unter anderem wo wir her kommen, wer wir sind und was wir hier machen...

Dann nahm der Direktor uns mit. Ein sehr mürrischer Mann. Er zeigte uns eine Art Vorschulklasse, so würde ich es sagen. Kinder von 5-8 Jahren waren in der Klasse. Die Lehrerin oder Aufseherin saß draußen auf der Treppe. Als wir kamen ging sie rein und bat, in einem rauen Ton, dass sich all hin setzen. Die Mädchen saßen alle zusammen auf einer Seite und die Jungs auf er anderen. Sie wusselten alle etwas durch einander und freuten sich über den Besuch. Der Direktor sprach ebenfalls das sich alle setzen und dann saßen auch alle. Er erzählte ihnen von uns und ihre Augen strahlten.

Sie zeigten uns was sie können. Ein englisches Lied, so hat er es genannt. Alle sagten sich gegenseitig in einem singenden Ton "Hello", zuckersüß. Wir applaudierten und freuten uns einen kleinen Augenblick mit ihnen erleben zu können.

 

Der Raum in dem die Kinder unterrichtet werden ist ca. 25qm groß mit ca. 60 Kindern drin. Ein langes, sehr zerfallenes Steingebäude, in Form eines U`s. Eine Schulklasse ist neben der anderen, etws 20 Räume. Einen Eingang gibt es für jeden Raum extra, jedoch keine Türen. Die Kinder sitzen auf dem Boden. An der Wand hängt eine Tafel. Mittags dürfen die Kinder nach Hause oder zu den vorgesehen Trinkstationen um Wasser zu trinken. Alle tragen Schuluniformen.

Die Mädchen mit langen Röcken und Kopftücher,die Jungs Hosen und Shirt. Nachdem wir wieder aus dem Raum raus gingen, setze sich die Lehrerin auch wieder vor den Raum auf die Treppe, wo auch ein langer Stock neben ihr stand.

 

 

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4 Tage & 4 Hotels...Hakuna Matata

Nachdem leider nun schon ein Monat im Hilton Hotel ( nochmals vielen Dank für den mehr als hervorragenden Aufenthalt und Service!) vorüber war, hieß es Abschied nehmen und ab in den Südosten der Insel.

 

Nach über einer zweistündigen Taxifahrt kamen wir in das vorab gebuchte La Madrugada Beach in Makunduchi an. Das 3* und mit dem Tripadviser Travelers Choice 2016 Winner ausgezeichnete Hotel sollte für die restliche Zeit unseres Sansibarurlaubes die neue Unterkunft werden. Die Begrüßung war kühl und die Freude über den Berg an Gepäck mehr als begrenzt. Unser einfach, aber üblich für die Kategorie eingerichtetes Zimmer war sofort frei. Die erste Enttäuschung erlebten wir im Bad, wo wir uns, aufgrund des Zustandes, doch eher an einen öffentlichen Nassraum erinnert fühlten! Leider blieb der Eindruck des Zustandes nicht auf den Nassraum beschränkt, die Matratzen waren steinhart und im Pool-und Außenbereich gab es viele kaputte und dreckige Stellen. Auch mit Katzen sollte man kein Problem haben, diese sind in hoher Anzahl im Hotel und teils auch im offenen Speisesaal und auf den Tischen vorhanden.


Aber bevor man vorschnelle Entscheidungen trifft, wollten wir eine Nacht schlafen und am nächsten Tag weiterschauen. Hatten wir vielleicht einen zu hohen Anspruch oder auch Erwartungen( aufgrund der mehr als guten Bewertungen und Auszeichnungen) an unsere neue Unterkunft?
Relativ schnell stand aber fest, dass für uns dieser Zustand nicht für einen langen Aufenthalt akzeptabel ist und wir die positiven Äußerungen keinesfalls nachempfinden können. Dies haben wir am nächsten Morgen telefonisch dem dt. Hotelmanager unverzüglich mitgeteilt und gebeten, eine kostenlose Stornierung vorzunehmen, da nicht nur wir, sondern auch Familienmitglieder( die uns in drei Wochen besuchen wollten) davon betroffen sind. Als wir zu hören bekamen, dass dies kein Problem sei, ging die Suche von vorne los.

 

Jambiani, etwas weiter nördlich von Makunduchi, kam für uns vorerst nicht in Frage, der Strand war nicht ganz so schön wie erhofft und die zur Verfügung stehenden Unterkünfte sprachen uns nicht an.

In Paje hingegen war dies anders und eine Unterkunft über das Buchungsportal Booking.com schnell gefunden. Frei ab dem nächsten Tag und auch noch für die restlichen Wochen hier auf Sansibar.

Somit legte sich unsere Enttäuschung vorerst etwas und wir haben den restlichen Tag am Pool entspannt, da man am Strand, aufgrund eines eigenartigen, fischigen Geruches nicht liegen konnte. Am Abend haben wir noch einen kleines, aber sehr leckeres Essen an der Poolbar eingenommen.

 

Beim Auschecken gab es dann leider doch leichte Komplikationen, eine schriftliche Bestätigung für eine kostenfreie Stornierung wollte man uns für keine der 4 Buchungen ausstellen. Dies müsste man erst mit dem Partner und den Buchungsportalen klären, für unsere beiden Buchungen würde die Rechnung des Hotels mit den Buchungsnr. reichen. Es wurden keinerlei und für uns sichtbare Bemühungen unternommen, dieses Problem zu klären und so sind wir nach über einer Stunde und ohne Ergebnis abgereist. Hier sind wir mehr als gespannt, ob sich Herr Röhm an die geäußerte Zusage hält und wir eine schriftliche Bestätigung oder Information erhalten!

 

Unsere neue Unterkunft in Paje sollte das White Sand Luxury Villas & Spa werden, auf eine Enttäuschung hatten wir keine Lust mehr. Die 5 * Unterkunft liegt direkt am schönsten Strandabschnitt von Paje und entspricht dem sehr gehobenen Standard.
Aber willkommen sollten wir auch leider hier nicht sein... An der Rezeption teilte man uns direkt mit, dass man uns unverzüglich nach der Buchung telefonisch nicht erreichen konnte, da es sich um eine Überbuchung handelt. Auf dem Reservierungsplan wurde gezeigt, dass die gebuchte Kategorie komplett ausgebucht ist, in den höheren Kategorien erst ab Ende der nächsten Woche was frei wäre( unsererseits wurde eine Buchung von 30 Tagen vorgenommen!)
Eine Email hingegen mit dem Hinweis der Problematik, wurde übrigens weder an das Buchungsportal noch an uns seit dem Vortag verschickt!
Somit standen wir also nun, wohlgemerkt mit einer bestätigten und auch in diesem Moment bezahlten Buchungen in einer wunderschönen Unterkunft, in der wir anscheinend nicht bleiben können.

Bis zu vollständigen Klärung wurden wir zum Essen eingeladen, welches vorzüglich schmeckte. Das Personal im Restaurant war sehr, sehr freundlich und bei einem kurzen Gespräch haben wir von einem der Kellner erfahren, dass die Situation ungewöhnlich ist, da ein Zimmer frei wäre.


Mit dieser Aussage sowie der Hilfe einer deutschen Mitarbeiterin an der Bar haben wir nun um eine Klärung gebeten. Leider wurde sowohl diese, als auch die Frage, weshalb eine Ablehnung unser Buchung erfolgt, obwohl es in den nächsten Wochen sicherlich einige Checkouts( u.a haben zum gleichen Zeitpunkt Gäste das Hotel verlassen!) stattfinden werden und somit auch andere Gäste, die bisher nicht mal vor Ort sind, eine Umbuchung mit mehr Vorlaufzeit angeboten werden kann, unbeantwortet!

Das einzige vom Hotel selber vorgeschlagene 3* Hotel in Jambiani kam für uns nicht in Frage, weshalb wir uns parallel mit Booking.com in Verbindung gesetzt haben. Diese haben ebenfalls Kontakt mit der Rezeption aufgenommen, um die Situation zu klären und Alternativen zu besprechen.

 

Nach gut 1 1/2 Std. gab es dann seitens Booking.com ( die wirklich sehr bemüht waren und nach wie vor sind) eine weitere Alternative, die uns interessanter erschien und wir uns anschauen wollten.

Der Abschied war kühl, die Hilfestellung während der Zeit, als auch die Nichtbeantwortung der Fragen haben uns mehr als verwundert. Für uns inakzeptabel für eine so schöne und sehr gut bewertete Unterkunft.

Somit ging es mit dem vom Hotel zur Verfügung gestellten Taxi Richtung Jambiani, wo das Spice Island Hotel&Resort liegt, welches als mögliche Alternative in Frage kam.

 

Hier war der Empfang sehr freundlich, das dt. Managementteam empfing uns und hat sich seit der ersten Min mehr als bemüht. Nachdem wir das Hotel angeschaut haben, wurde unsererseits sowohl per Email und auch telefonisch zur Booking.com Kontakt aufgenommen, dass wir nach wie vor sehr unzufrieden sind und die Alternative mit dem Hintergrund der ursprünglichen Buchung und Unterkunft, nicht in Frage kommt.

 

Nun wurde also wieder Kontakt, dieses Mal zum Management des Spice Island Resorts aufgenommen( diese können leider am wenigsten für unsere Situation, helfen aber wo es nur geht!) aufgenommen und probiert, eine Lösung zu finden.

Nun warten wir also den heutigen Tag ab, werden berichten, wie es weitergeht und auch einige Fotos bezüglich des genannten Hotelzustandes zeitnah online stellen.
Erholung ist etwas anderes, die letzten 4 Tage waren sowohl für unsere kleine, als auch für uns mehr als nervig!

 

Update 15.02.2016

 

Seit Freitag sind wir nun in unserer neuen und gleichzeitig letzten Unterkunft auf Sansibar, Mitte März geht es dann mit einem kurzen Zwischenstopp in Kenia weiter nach Thailand. Wie versprochen gibt es anbei nun eine kurze Info, was in der Zwischenzeit noch passiert ist:

 

Vom Management des La Madrugada Beach gab es nichts weiter, außer, dass wir doch bitte erst beim Buchungsportal stornieren sollen, danach würde man dies intern zwecks der Stornogebühren klären. Nun ist schon über eine Woche rum, kam natürlich noch nichts...

 

Im Bezug auf die White Sand Luxury Villas gab es anscheinend tatsächlich eine Überbuchung, die komplett bezahlte Summe haben wir bereits zurückerstattet bekommen. Auch wenn das Thema für uns vorerst vom Tisch ist, hätte man sich von Anfang an besser um eine vernünftige Unterkunft und die Vorschläge unsererseits kümmern können und müssen. Der Fehler ist schließlich dort im Haus passiert!

 

Im Spice Island Resort in Jambiani hat es uns gut gefallen. Gerade das Managementteam hat sich sehr bemüht, um eine Lösung für uns als zufriedene Gäste zu finden. Auch einen kostenlosen, täglichen Transfer zum Strand in Paje hat man uns angeboten.

Da dies allerdings nicht für uns in Frage kam, eine Strandunterkunft mit direkter Kitemöglichkeit ist bei jeder Unterkunft Pflicht.

Wer keinen Sandstrand vorm Hotel haben möchte und für den es kein Problem ist, einige hundert Meter zu laufen, um halbwegs in Meer zu können(oder parallel über eine Leiter vom Steg), der fühlt sich hier sicherlich wohl.

 

Zu Booking.com lässt sich abschließend noch nichts sagen, außer, dass man sich anscheinend immer mehr zurückzieht. Das Spice Island wurde nachweislich vom White Sand in Absprache mit Booking.com gebucht, wieso man sich hier drückt, eine Kostenzusage zu machen, ist uns ein Rätsel. Uns sind pro Nacht knapp 50 $ mehr in Rechnung gestellt wurden, als wir ursprünglich in der anderen Unterkunft hätten zahlen müssen. Auch der Preis für eine Alternative(z.B. in dem Hotel, wo wir uns jetzt aufhalten, ist durch die mehr als langsame Bearbeitung und Verzögerungstaktik gestiegen, es hat immerhin über 7 Tage gedauert) muss nun mal gezahlt werden und eine Lösung bezüglich der Differenz zum ursprünglich gezahlten Preis pro Nacht gefunden werden.

Wir haben unseren Schaden(immerhin aktuell im 4-stelligen Bereich) nun in Rechnung gestellt und sind gespannt, wie es weitergeht.

 

Wir warten ab!

 

Für uns ist das Thema vorerst gegessen, in diesem Sinne... Hakuna Matata aus Sansibar

 

Update 9.03.2016

 

Heute haben wir von Booking eine Rückerstattung erhalten und waren positiv überrascht. Man hat uns alle zusätzlich Kosten komplett erstattet, auch die Kosten des Ersatzhotels. Daumen hoch!

 

 


geschrieben von:

 

Sebastian Kroll

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de


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Tansania

Sansibar war schon immer ganz oben auf der Wunschliste, bisher ist es aber nie was geworden...Das wird sich nun ändern. Die kilometer weißen Sandstrände mit den türkisblauen Farben des indischen Ozeans haben uns überzeugt, unsere Weltreise an dem schönen Fleck der Erde zu starten. Die Sommermonate/Windzeit auf Sansibar enden im März, deshalb werden wir zwei Monate unsere Zelte abbrechen und spätestens Anfang März weiterziehen.

 

Welche Fluggesellschaft haben wir genommen und wie sieht es mit einem Visum aus?

 

Ein Direktflug mit Condor gibt es ab Frankfurt, die Flugzeit beträgt 9:40 Std. Andere Fluggesellschaften wie Oman Air sind zwar günstiger, jedoch ist ein Umstieg in Maskat unausweichlich. Da der Flug ein Nachtflug ist und die Flugzeit noch im Rahmen, haben wir uns für Condor entschieden. Das benötigte Einreisevisum für Sansibar kann vorab oder Vorort beantragt werden.

Um unnötiges warten im Flughafen aus Sansibar zu vermeiden, haben wir uns das 90 Tage-Visum bereits in Deutschland besorgt. Dies ist problemlos bei der Botschaft von Tansania in Berlin möglich. Folgende Unterlagen werden für den Visaantrag benötigt:

 

- Antragsformular 

- Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist ab Einreise

- Biometrisches Passfoto

- Nachweis für Hin- und Rückflug

- Gebühren für die Erstellung des Visums ( p.P. 50 € für das normale Visum, 70 € für das Expressvisum)

 

Wir haben uns das Visum auf dem Postweg besorgt, deshalb muss auch noch ein frankierter Rückumschlag beigelegt werden. Da die Bearbeitung des Expressvisum nur wenige Tage dauert ( ca. 4 Wochen beim normalen) und wir die Pässe für das Visum in Thailand schnellstens wieder benötigen, haben wir uns für die Expressvariante entschieden. Montags abgeschickt, Mittwochs haben wir unsere Pässe mit dem Visa bereits im Briefkasten gehabt! So sollte es sein...

 

Wie kommen wir zur Unterkunft ?

 

Pauschalurlauber müssen sich darum nicht kümmern, bei Individualreisen ist das anders. Da wir mit ca. 140 KG Gepäck unterwegs sind, ist ein privater Transfer mit einem Minivan die entspannteste Variante. Die Preise für eine Taxifahrt haben nahezu europäisches Niveau, weshalb wir uns für den Anbieter Suntransfers  entschieden haben. In wenigen Minuten ist eine Buchung möglich,ihr werdet dann am Flughafen mit der ausgewählten Fahrzeugklasse empfangen und direkt zum Hotel gebracht. (Anmerkung 10.4.2016 - Vor Ort kann man ohne Probleme einen Bus am Flughafen bekommen zu vernünftigen Preisen, soweit Verhandlungsgeschick besteht. Auch für Fahrten auf der Insel gilt dies)

 

Für welche Unterkunft haben wir uns entschieden?

 

Da wir uns doch zu einem sehr großen Anteil in/an der Unterkunft aufhalten werden, war sowohl ein Pool, als auch die direkte Strandlage und gute/sehr gute Bewertungen der Urlauber Pflicht. Die besten Kitereviere liegen im Südosten der Insel, weshalb nur die Orte Paje, Jambiani und noch Mackunduchi in Frage kamen. Aber auch ganz im Norden, genauer gesagt in Nungwi, gibt es einige schöne Strandabschnitte und vor allem sehr gute Hotels.

 

Ein erster Blick auf die Unterkünfte zeigte, dass Sansibar nicht gerade günstig ist. Verständlich, da die Begebenheiten vor Ort andere als z.B. in Europa sind. Elektrizität, Wasser etc. sind nicht selbstverständlich, deshalb sind Stromgeneratoren oder große Wassertanks von Nöten, um den Hotelgästen einen angenehmen Aufenthalt zu verschaffen. Eine ausreichende Auswahl an Hotels oder privaten Unterkünften ist zwar vorhanden, diese ist allerdings doch recht überschaubar.

 

Ursprünglich fiel die Entscheidung auf das Reef&Beach Resort in Jambiani und das La Madrugada Beach in Mackunduchi. Vier Wochen vor Reiseantritt hat uns dann das Reef&Beach mitgeteilt, dass eine Überbuchung des Hotels vorliegt. Die scheint kein Einzelfall zu sein, Expedia sprach von 12 Überbuchungen für das Hotel. Was nun folgte waren zig Telefonate mit Expedia zwecks einer Alternative, im Endeffekt hat man uns ein Luxuszimmer im La Madrugada Beach* und zwei 100,-€ Gutscheine angeboten. Das Hotel selbst hat auf Anrufe oder Emails null reagiert, nach über zwei Wochen hat Expedia erstmals jemanden erreicht!

 

Für uns kam die Alternative nur bedingt in Frage, da wir nicht 10 Wochen lang an einem Fleck sein wollten.Also ging die Suche nach einer Unterkunft von vorne los. Da es nur noch zwei Wochen bis zur Abreise war, waren einige Unterkünfte nicht mehr verfügbar, andere wiederum von Preis her attraktiver oder deutlich teurer als vorher. 

 

Entschieden haben wir uns nun für das Hilton Resort in Nungwi, bevor wir dann im Februar in den Süden der Inseln in das La Madrugada Beach wechseln.

 

Los geht's in ein paar Tagen, die Vorfreude steigt und die Aufregung ebenfalls. 

 

*Beachtet bitte unsere weiteren Beitrag zu dem Thema---> 4 Tage - 4 Hotels

 


geschrieben von: 

  

Sebastian Kroll 

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de 


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