Routenänderung

Gut 1/3 unserer Weltreise sind nun schon fast um. Während wir das erste halbe Jahr nahezu komplett geplant hatten und bereits im Vorfeld sowohl die Flüge als auch die Hotels gebucht waren, ist die zweite Hälfte unserer Reise bisher nur in der Planung gewesen.

 

Aufgrund der negativen Entwicklung in Südamerika bezüglich des Zika-Virus, werden wir unsere geplante Route ändern! Wir möchten keinerlei Risiko eingehen, da diese Krankheit bisher zu wenig erforscht und die Langzeitfolgen kaum bis gar nicht bekannt sind.

Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, gerade Brasilien hat mir in den letzten Jahren mehr als gut gefallen, die unzähligen Lagunen, die endlosen Strände und die Windsicherheit findet man sonst nicht noch einmal. Jedoch geht die Gesundheit klar vor, des weiteren gibt es so viele andere traumhafte Länder, die wir noch sehen möchten.

 

Somit hieß es erneut verschiedene Länder, die in unser "Raster" fallen, anzuschauen und zu überlegen, ob lediglich Brasilien oder nicht sogar die komplette zweite Jahreshälfte neu geplant wird. Wir haben uns für letzteres entschieden.

 

Das erste Opfer unserer Änderung ist Portugal. Wir hatten ursprünglich Portugal als Zwischenstop in Europa gewählt, weil es für unsere Familien ein schnell erreichbares Ziel ist und Anfang Juni in Deutschland ein wichtiger Termin gepalnt war. Nicht zuletzt die gute Anbindung für den nächsten Stop Brasilien wäre ideal gewesen.

 

Das Preis-und Leistungsverhältnis war am Ende ausschlaggebend, dass Portugal als Europaziel rausgenommen wurde und durch die griechische Insel Kos ersetzt wird. Auch wenn wir schon öfter auf Kos waren, haben wir uns wieder für Marmari entschieden. Der Sandstrand dort ist sehr schön, es gibt viele hervorragende Hotels und der Wind ist dort der beste auf Kos.

 

Danach werden wir für gut 2 1/2 Wochen in Deutschland sein und die Familie und Freunde besuchen. Ende Juli werden wir dann wieder Richtung indischer Ozean fliegen, genauer gesagt auf einer der schönsten Inseln der Welt. Wir hatten die Qual der Wahl zwischen Kenia, Sri Lanka, Madagaskar und Mauritius. Die Wahl fiel uns nicht schwer, Mauritius hat unser Meinung hier am meisten zu bieten. Mauritius ist einer DER Kitespots der Welt und zu dem Zeitpunkt ist dort gerade Hochsaison. Die Strände sind traumhaft, kilometerlange Lagunen laden zum Kiten ein und die Auswahl an sehr schönen Hotels ist ebenfalls vorhanden.

 

Wie lange wir auf der Insel bleiben, sowie die weiteren Ziele lassen wir bewusst offen, um flexibel zu sein. 

 


geschrieben von:

 

Sebastian Kroll

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de


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4 Tage & 4 Hotels...Hakuna Matata

Nachdem leider nun schon ein Monat im Hilton Hotel ( nochmals vielen Dank für den mehr als hervorragenden Aufenthalt und Service!) vorüber war, hieß es Abschied nehmen und ab in den Südosten der Insel.

 

Nach über einer zweistündigen Taxifahrt kamen wir in das vorab gebuchte La Madrugada Beach in Makunduchi an. Das 3* und mit dem Tripadviser Travelers Choice 2016 Winner ausgezeichnete Hotel sollte für die restliche Zeit unseres Sansibarurlaubes die neue Unterkunft werden. Die Begrüßung war kühl und die Freude über den Berg an Gepäck mehr als begrenzt. Unser einfach, aber üblich für die Kategorie eingerichtetes Zimmer war sofort frei. Die erste Enttäuschung erlebten wir im Bad, wo wir uns, aufgrund des Zustandes, doch eher an einen öffentlichen Nassraum erinnert fühlten! Leider blieb der Eindruck des Zustandes nicht auf den Nassraum beschränkt, die Matratzen waren steinhart und im Pool-und Außenbereich gab es viele kaputte und dreckige Stellen. Auch mit Katzen sollte man kein Problem haben, diese sind in hoher Anzahl im Hotel und teils auch im offenen Speisesaal und auf den Tischen vorhanden.


Aber bevor man vorschnelle Entscheidungen trifft, wollten wir eine Nacht schlafen und am nächsten Tag weiterschauen. Hatten wir vielleicht einen zu hohen Anspruch oder auch Erwartungen( aufgrund der mehr als guten Bewertungen und Auszeichnungen) an unsere neue Unterkunft?
Relativ schnell stand aber fest, dass für uns dieser Zustand nicht für einen langen Aufenthalt akzeptabel ist und wir die positiven Äußerungen keinesfalls nachempfinden können. Dies haben wir am nächsten Morgen telefonisch dem dt. Hotelmanager unverzüglich mitgeteilt und gebeten, eine kostenlose Stornierung vorzunehmen, da nicht nur wir, sondern auch Familienmitglieder( die uns in drei Wochen besuchen wollten) davon betroffen sind. Als wir zu hören bekamen, dass dies kein Problem sei, ging die Suche von vorne los.

 

Jambiani, etwas weiter nördlich von Makunduchi, kam für uns vorerst nicht in Frage, der Strand war nicht ganz so schön wie erhofft und die zur Verfügung stehenden Unterkünfte sprachen uns nicht an.

In Paje hingegen war dies anders und eine Unterkunft über das Buchungsportal Booking.com schnell gefunden. Frei ab dem nächsten Tag und auch noch für die restlichen Wochen hier auf Sansibar.

Somit legte sich unsere Enttäuschung vorerst etwas und wir haben den restlichen Tag am Pool entspannt, da man am Strand, aufgrund eines eigenartigen, fischigen Geruches nicht liegen konnte. Am Abend haben wir noch einen kleines, aber sehr leckeres Essen an der Poolbar eingenommen.

 

Beim Auschecken gab es dann leider doch leichte Komplikationen, eine schriftliche Bestätigung für eine kostenfreie Stornierung wollte man uns für keine der 4 Buchungen ausstellen. Dies müsste man erst mit dem Partner und den Buchungsportalen klären, für unsere beiden Buchungen würde die Rechnung des Hotels mit den Buchungsnr. reichen. Es wurden keinerlei und für uns sichtbare Bemühungen unternommen, dieses Problem zu klären und so sind wir nach über einer Stunde und ohne Ergebnis abgereist. Hier sind wir mehr als gespannt, ob sich Herr Röhm an die geäußerte Zusage hält und wir eine schriftliche Bestätigung oder Information erhalten!

 

Unsere neue Unterkunft in Paje sollte das White Sand Luxury Villas & Spa werden, auf eine Enttäuschung hatten wir keine Lust mehr. Die 5 * Unterkunft liegt direkt am schönsten Strandabschnitt von Paje und entspricht dem sehr gehobenen Standard.
Aber willkommen sollten wir auch leider hier nicht sein... An der Rezeption teilte man uns direkt mit, dass man uns unverzüglich nach der Buchung telefonisch nicht erreichen konnte, da es sich um eine Überbuchung handelt. Auf dem Reservierungsplan wurde gezeigt, dass die gebuchte Kategorie komplett ausgebucht ist, in den höheren Kategorien erst ab Ende der nächsten Woche was frei wäre( unsererseits wurde eine Buchung von 30 Tagen vorgenommen!)
Eine Email hingegen mit dem Hinweis der Problematik, wurde übrigens weder an das Buchungsportal noch an uns seit dem Vortag verschickt!
Somit standen wir also nun, wohlgemerkt mit einer bestätigten und auch in diesem Moment bezahlten Buchungen in einer wunderschönen Unterkunft, in der wir anscheinend nicht bleiben können.

Bis zu vollständigen Klärung wurden wir zum Essen eingeladen, welches vorzüglich schmeckte. Das Personal im Restaurant war sehr, sehr freundlich und bei einem kurzen Gespräch haben wir von einem der Kellner erfahren, dass die Situation ungewöhnlich ist, da ein Zimmer frei wäre.


Mit dieser Aussage sowie der Hilfe einer deutschen Mitarbeiterin an der Bar haben wir nun um eine Klärung gebeten. Leider wurde sowohl diese, als auch die Frage, weshalb eine Ablehnung unser Buchung erfolgt, obwohl es in den nächsten Wochen sicherlich einige Checkouts( u.a haben zum gleichen Zeitpunkt Gäste das Hotel verlassen!) stattfinden werden und somit auch andere Gäste, die bisher nicht mal vor Ort sind, eine Umbuchung mit mehr Vorlaufzeit angeboten werden kann, unbeantwortet!

Das einzige vom Hotel selber vorgeschlagene 3* Hotel in Jambiani kam für uns nicht in Frage, weshalb wir uns parallel mit Booking.com in Verbindung gesetzt haben. Diese haben ebenfalls Kontakt mit der Rezeption aufgenommen, um die Situation zu klären und Alternativen zu besprechen.

 

Nach gut 1 1/2 Std. gab es dann seitens Booking.com ( die wirklich sehr bemüht waren und nach wie vor sind) eine weitere Alternative, die uns interessanter erschien und wir uns anschauen wollten.

Der Abschied war kühl, die Hilfestellung während der Zeit, als auch die Nichtbeantwortung der Fragen haben uns mehr als verwundert. Für uns inakzeptabel für eine so schöne und sehr gut bewertete Unterkunft.

Somit ging es mit dem vom Hotel zur Verfügung gestellten Taxi Richtung Jambiani, wo das Spice Island Hotel&Resort liegt, welches als mögliche Alternative in Frage kam.

 

Hier war der Empfang sehr freundlich, das dt. Managementteam empfing uns und hat sich seit der ersten Min mehr als bemüht. Nachdem wir das Hotel angeschaut haben, wurde unsererseits sowohl per Email und auch telefonisch zur Booking.com Kontakt aufgenommen, dass wir nach wie vor sehr unzufrieden sind und die Alternative mit dem Hintergrund der ursprünglichen Buchung und Unterkunft, nicht in Frage kommt.

 

Nun wurde also wieder Kontakt, dieses Mal zum Management des Spice Island Resorts aufgenommen( diese können leider am wenigsten für unsere Situation, helfen aber wo es nur geht!) aufgenommen und probiert, eine Lösung zu finden.

Nun warten wir also den heutigen Tag ab, werden berichten, wie es weitergeht und auch einige Fotos bezüglich des genannten Hotelzustandes zeitnah online stellen.
Erholung ist etwas anderes, die letzten 4 Tage waren sowohl für unsere kleine, als auch für uns mehr als nervig!

 

Update 15.02.2016

 

Seit Freitag sind wir nun in unserer neuen und gleichzeitig letzten Unterkunft auf Sansibar, Mitte März geht es dann mit einem kurzen Zwischenstopp in Kenia weiter nach Thailand. Wie versprochen gibt es anbei nun eine kurze Info, was in der Zwischenzeit noch passiert ist:

 

Vom Management des La Madrugada Beach gab es nichts weiter, außer, dass wir doch bitte erst beim Buchungsportal stornieren sollen, danach würde man dies intern zwecks der Stornogebühren klären. Nun ist schon über eine Woche rum, kam natürlich noch nichts...

 

Im Bezug auf die White Sand Luxury Villas gab es anscheinend tatsächlich eine Überbuchung, die komplett bezahlte Summe haben wir bereits zurückerstattet bekommen. Auch wenn das Thema für uns vorerst vom Tisch ist, hätte man sich von Anfang an besser um eine vernünftige Unterkunft und die Vorschläge unsererseits kümmern können und müssen. Der Fehler ist schließlich dort im Haus passiert!

 

Im Spice Island Resort in Jambiani hat es uns gut gefallen. Gerade das Managementteam hat sich sehr bemüht, um eine Lösung für uns als zufriedene Gäste zu finden. Auch einen kostenlosen, täglichen Transfer zum Strand in Paje hat man uns angeboten.

Da dies allerdings nicht für uns in Frage kam, eine Strandunterkunft mit direkter Kitemöglichkeit ist bei jeder Unterkunft Pflicht.

Wer keinen Sandstrand vorm Hotel haben möchte und für den es kein Problem ist, einige hundert Meter zu laufen, um halbwegs in Meer zu können(oder parallel über eine Leiter vom Steg), der fühlt sich hier sicherlich wohl.

 

Zu Booking.com lässt sich abschließend noch nichts sagen, außer, dass man sich anscheinend immer mehr zurückzieht. Das Spice Island wurde nachweislich vom White Sand in Absprache mit Booking.com gebucht, wieso man sich hier drückt, eine Kostenzusage zu machen, ist uns ein Rätsel. Uns sind pro Nacht knapp 50 $ mehr in Rechnung gestellt wurden, als wir ursprünglich in der anderen Unterkunft hätten zahlen müssen. Auch der Preis für eine Alternative(z.B. in dem Hotel, wo wir uns jetzt aufhalten, ist durch die mehr als langsame Bearbeitung und Verzögerungstaktik gestiegen, es hat immerhin über 7 Tage gedauert) muss nun mal gezahlt werden und eine Lösung bezüglich der Differenz zum ursprünglich gezahlten Preis pro Nacht gefunden werden.

Wir haben unseren Schaden(immerhin aktuell im 4-stelligen Bereich) nun in Rechnung gestellt und sind gespannt, wie es weitergeht.

 

Wir warten ab!

 

Für uns ist das Thema vorerst gegessen, in diesem Sinne... Hakuna Matata aus Sansibar

 

Update 9.03.2016

 

Heute haben wir von Booking eine Rückerstattung erhalten und waren positiv überrascht. Man hat uns alle zusätzlich Kosten komplett erstattet, auch die Kosten des Ersatzhotels. Daumen hoch!

 

 


geschrieben von:

 

Sebastian Kroll

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de


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Planung der Route

Auf kaum ein Thema werden wir so oft angesprochen wie auf unsere Route. Ein eigentlich doch recht einfaches Thema.

 

Die Ziele unserer Weltreise sind bereits einige Male während der Planungsphase, geändert wurden( und werden es vielleicht auch während der Reise). Am Anfang haben wir uns die Planung bezüglich des Trips relativ einfach vorgestellt. Schnell wurden wir aber eines besseren belehrt.

 

Bisher war es immer so,  dass ich mit Sandra über das Urlaubsziel gesprochen habe und danach im Internet die Reise gebucht habe. Bei einer Weltreise hatte ich mir dies zwar etwas schwieriger vorgestellt, allerdings nicht mit dem Umfang gerechnet.

 

Folgende Bedingungen haben wir für die Ziele gehabt:

 

- Flugzeiten < 10 Std sowie gute Erreichbarkeit des nächsten Ziels

- Ärztliche Versorgung

- Relativ sicher

- Kitesurfrevier und gutes Wetter

- Traumhafte Strände mit einer guten-sehr guten familientauglicher Unterkunft direkt am Strand

 

Weitere Infos zur Auswahl/Planung findet ihr hier

 

Die aktuelle Planung sieht wie folgt aus.

 

Januar : Frankfurt --> Sansibar (Tansania) 

März :  Sansibar --> Hua Hin (Thailand) über Nairobi (Kenya) und Bangkok (Thailand)

Mai : Bangkok--> Köln (Deutschland ) mit kurzen Aufenthalt in Deutschland

Juni :  Deutschland --> Lagos (Portugal ) über Faro

September : Lagos --> Norden Brasiliens über Faro, Lissabon und Fortaleza 

November : Fortaleza --> Nassau (Bahamas)

Januar 2017 : Nassau --> Deutschland

 

Wir haben natürlich probiert, die Flugzeiten so gering wie möglich zu halten und Direktflüge zu den nächsten Zielen zu bekommen. Einen kleinen Stopp in Lissabon haben wir natürlich auch geplant, damit wir nicht nur Strand und Meer haben.

 

Da wir jedoch keine zeitlichen Vorgaben haben, kann es eventuell mal zu kleinen Veränderungen kommen. 

 


geschrieben von:

 

Sebastian Kroll

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de

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