Kitespots in Miami

Bei unserem relativ kurzen Stopp in Miami stand das Kiten nicht im Vordergrund. Dies lag hauptsächlich daran, dass Miami unendlich viel zu bieten hat, bei nur knapp 2 Wochen Aufenthalt muss man einfach Prioritäten setzen.

 

Im Vorfeld hatte ich mich bereits etwas bezüglich vorhandener Kitespots in Miami Beach informiert, aber unterschiedliche Infos gefunden. Da die Auswahl direkt vor Ort allerdings gering ist, war es relativ easy, Infos zu bekommen.

Vorweg sei noch gesagt, dass es in größerer Entfernung jede Menge weiterer Spots gibt, da wir ( wie wohl die meisten) direkt in Miami Beach untergekommen sind, kam eine längere Anreise zum Spot nicht in Frage.

 

Der Hauptspot liegt zwischen der 23th - 29th Street. Wer mit eigenem Auto anreist, wird sich einen der teuren Parkplätze suchen müssen, wir haben in Miami immer Uber benutzt. Direkt von der Haustür einsammeln lassen und am Spot aussteigen für kleines Geld. 

Sobald ihr den Strand seht, werdet Ihr schnell feststellen, dass es einer mit der schmalsten Abschnitte in Miami ist. Wenn dazu noch am Wochenende die Strände komplett voll sind und der Wind nicht komplett Sideonshore oder Onshore kommt, kann es schnell mal zu einem Strömungsabriss kommen und er Kite fällt runter. 

In Deutschland wäre der Strand für Kiter sicherlich bereits nach einigen Tagen gesperrt, in Miami scheint es aber doch irgendwie zu klappen, die Kiter nutzen um die 50-70 m Strandfläche, um die Kites hinzulegen und zu starten und gehen nach dem Start ziemlich schnell ins Wasser, welches nur die ersten Meter stehtief ist. Auch das teils kabbelige Wasser erinnerte mich sehr an die Nordsee. 

Mein Favorit an Kitespots ist es nicht, aber da die Alternativen begrenzt sind, ist es in Miami doch die erste Wahl. Wind hatten wir nahezu jeden Tag, größtenteils allerdings erst um die Mittagszeit und dann für nen 12 Kite.

 

 

 

Der zweite, aber doch weniger genutzte Kitebeach liegt in der 45th - 60th Street. Hier kann ich es kurz machen, die Bedingungen sind nahezu identisch.

 

Wichtig ist, dass ihr einen großzügigen Abstand zu den Rettungstürmen habt und die Strömung nicht unterschätzt. Dies gilt für beide Spots, ich war überrascht, wie stark diese teils war!

 

Deutlich besser geeignet ist der Spot von Miami Kiteboarding im Credon Part. Mega fettes Flachwasserrevier und ein super Strand mit Palmen...So schön das auch alles ist, wer keine 200 $ für eine Jahreskarte bezahlt, wird hier leider nicht aufs Wasser können. Die früher noch angebotenen Tagestickets gibt es leider nicht mehr. Auch die Anzahl an Kitern vor Ort ist begrenzt. Top Spot zum Top Preis ;-)

 

Abschließend kann man sagen, dass man durchaus vor Ort aufs Wasser kann. Extra zum Kiten würde ich allerdings nicht nach Miami direkt, sondern dann wohl eher mit dem Auto nach Süden zu den Keys.

Informiert euch am besten vor Ort bei den jeweiligen Locals oder aber schaut mal auf der Website von MBKF vorbei.

 

Wenn ihr eurern nächsten Kiteurlaub plant, schaut doch mal bei ichfindsguenstiger vorbei. Dort werdet ihr sicher fündig


geschrieben von:

 

Sebastian Kroll

Weltreisender / Kitesurfer / Blogger auf beachlifestyle.de


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