Ein kurzer Zwischenstopp in Nairobi und Bangkok

Von Sansibar ging es direkt weiter nach Bangkok. Da es keinen Direktflug gibt, ging es erst nach Nairobi, wo wir eine Nacht im Best Western Premier verbracht haben.

 

Um ein Visum für Kenia haben wir uns vorab nicht gekümmert, obwohl man dies sogar Online beantragen kann. Am Flughafen ist dies ebenfalls ohne Probleme, die Antragsformulare liegen direkt nach der Ankunft aus. Beim ausfüllen stehen Helfer zur Verfügung, die allerdings direkt die Hand aufhalten und beim Ignorieren der Forderung auch laut werden. Nachdem wir das Visa erhalten haben, ging es mit dem Taxi direkt weiter zum 20 km entfernten Hotel. Die Preise für die Taxen schwanken extrem und ein verhandeln ist Pflicht, 30-50 % Nachlass sollten trotz der hohen Preise möglich sein.

 

Für die kurze Strecke haben wir über 90 Min gebraucht, da nahezu jede Straße komplett dicht ist. Wenigstens bekommt man auf der Straße Abwechslung geboten, da Straßenhändler nahezu alles direkt am Auto verkaufen. Das breite Sortiment reichte von Toilettendeckel, Obst, Kinderspielzeug bis zur Elektroartikeln.

 

Das Best Western Premierliegt relativ zentral und ist modern gestaltet. Auf dem Dach des Hotels ist in schöner beheizter Pool mit einer Bar und einem tollen Ausblick über Nairobi. Fußläufig sind mehrere Restaurants und ein Einkaufszentrum, ansonsten sieht es eher mau aus. Allerdings gibt es um Nairobi herum einige Aktivitäten, um die Zeit bis zum Nachtflug etwas zu verkürzen, sodass wir uns spontan für den Besuch des Giraffencenters entschieden haben. Den gut 1 Std. Trip dorthin haben wir nicht bereut, wir waren nur eine Handvoll Besucher und konnten ohne Probleme die Giraffen füttern, streicheln und ihnen sogar einen Kuss geben :-) Aktuell gibt es dort 10 Giraffen, die sich in einem großen, der Wildnis nachempfundenen Gebiet aufhalten. Das Center selbst besteht seit über 35 Jahren, neugeborene Giraffen werden nach zwei Jahren in der freien Wildnis ausgesetzt.

Pauline war natürlich völlig aus dem Häuschen...

 

 

 

Per Nachtflug ging es dann mit Kenia Air weiter nach Bangkok. Dort angekommen, mussten wir erst einmal zum Gesundheitszentrum, um unsere Impfungen überprüfen zu lassen. Erst danach konnten wir die Visakontrolle mit den bereits beantragen Visum passieren und fast drei Std. am Flughafen verbracht, bis wir endlich in einem großen Taxi waren,  welches uns direkt nach Bangkok zum Hotel Icon gebracht hat.

 

Bangkok ist anders...Bangkok ist beeindruckend, schrill, laut und doch irgendwie ein Ort, wo man gewesen sein muss. Sei es in einem der unzähligen Shoppingmalls ( ich hätte nie gedacht, dass man nach über 7 Std. es nicht schafft, alles in dem Centrum zu sehen, wohlgemerkt ist die nächste Mall direkt auf der anderen Straßenseite), die Fahrt mit einem getunten Tuk Tuk oder aber das Essen am/auf dem Bürgersteig bei einem der Esswagen. Die Preise für das Essen, unabhängig vom Restaurant oder an der Straße sind für uns Europäer ein Witz...Wer etwas für 5-6 € findet, isst hier schon teuer, 2-3 € sind eher der Regelfall. Aber auch alles andere ist hier vom Preis her niedrig!

 

In den Shoppingmalls bekommt man nahezu alles, gerade was Klamotten und Handy-oder kleinere Elektroartikel betrifft.

70 kleine Shops mit nahezu alle dem gleichen Krams reihen sich alleine in einer Reihe, teilweise wussten wir nicht einmal mehr, wo wir sind. Einfach unvorstellbar und eine Erfahrung, die man bereits vorher über Bangkok gehört hat, aber erst versteht, wenn  man es erlebt.

 

Obwohl wir in 10 Wochen nochmal für 3 Nächte in Bangkok sind, haben wir uns fest vorgenommen, einen kurzen Trip von Deutschland nach Bangkok ohne Pauline zu machen, wenn wir unsere Weltreise beendet haben...Wir möchten mehr Eindrücke von der atemberaubenden Stadt und sicherlich das ein oder andere Mitbringsel mitnehmen.

 

 

Am nächsten Morgen wartete bereits unser Fahrer mit einem Van, um uns ins gut 200 km entfernte Hua Hin zu bringen. Hua Hin war ursprünglich ein Fischerort, bis vor einigen Jahrzehnten die Königsfamilie ihren Sommerurlaub hier verbracht hat. Seitdem ist dieser exklusive Ort sowohl für Thai´s, als auch für Touristen ein beliebter Urlaubsort. Der größtenteils doch sehr breite Sandstrand ist kilometerlang, viele Hochhäuser und hochwertige Hotels sind direkt in Strandlage. Hua Hin ist aber auch einer der windsichersten Orte in ganz Thailand, von Februar bis Ende Mai gibt es hier eine zuverlässige Sideonshoretermik, die tagsüber für halbwegs angenehme Temperaturen sorgt und vor einiger Zeit auch die Weltelite des Kitesurfens angezogen hat.

 

Wir werden uns hier jetzt für die nächsten 2 1/2 Monate aufhalten und ein bisschen thailändische Alltagsluft schnuppern, bevor es für einige Tage nach Deutschland geht...

 


geschrieben von:

 

Sebastian Kroll

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de


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