Eine Insel zum Verlieben

 

 

 

Jeden Morgen jogge ich am wunderschönen, weißen Sandstrand eine Runde.

Es ist so herrlich ruhig am Morgen und ich kann mich einen kurzen Augenblick, ganz allein, der Schönheit der Insel widmen und sie auf mich wirken lassen.

Der Strand ist herrlich weiß und fantastisch weich. Drauf barfuß zu laufen ist ein Muss!

Das Meer, mit seinen wechselhaften blauen Farbtönen, einfach wunderschön.

An einigen Tagen ist es Morgens da, an anderen blicke ich auf eine Weite voller Seegrashügel, Koralleninseln, weißem Strand und kleinen Pfützen mit Meereswasser darin.

Ein wunderschönes Bild aus grünen, blauen und weißen Farben. Wenn die Sonne scheint wirkt das Meer türkisfarbend, an tieferen Stellen stark Blau.

Die einheimischen Fischerboote, die mit viel Kraft und fleißigen Händen selbst gebaut werden, stehen in mitten des Wassers. Ihre Anker liegen frei, wenn das Wasser weg ist. Es ergibt sich ein Bild wie im Film auf dem Meeresboden.

 

Morgens sind alle Männer bereits dabei Arbeiten am Strand auszuführen.

Vom Schiffbau, über Fischen gehen, Sportübungen, Seegras sammeln, die Fischernetze sorgfältig verpacken oder sie nutzen die Zeit bis das Wasser wieder da ist, um Würmer für`s Angeln im Sand zu suchen (Bild unten li.). Unglaublich. Was es bei uns überall in Unmengen zu kaufen gibt, wird hier von der Natur genommen und verwendet. Herrlich einfach und doch so vollkommen. Ich fragte einen Einheimischen wieviel er verdient am Tag und ob es reicht, seine Antwort darauf war: Es ist nicht viel, mal 3 Euro, mal mehr oder weniger, aber er sagte: Ich mache lieber meine kleinen Schlüsselanhänger und versuche sie zu verkaufen, als irgendein "Scheiß" zu bauen und ärger zu bekommen. Die Menschen wirken nicht nur glücklich, sie sind es.

Es gibt hier keine Neider, es gibt Freude über das was man besitzt und es gibt wirklichen Reichtum.

 

LIEBE, GLÜCK und ZUFRIEDENHEIT

 

 

Die Kinder spielen mit selbstgebauten Drachen. Bestehend aus einer Plastiktüte, meist eine kleine Mülltüte, und einem Seil dran. Damit rennen sie durch die Gegend und freuen sich. Bälle werden ebenfalls aus kleinen Mülltüten gefertigt. Da kommt einfach Sand rein, ein Knoten und los geht es.

Ein Schiff bastelt sie mit einem kleinen Stofffetzen als Segel und ein wenig Holzresten. Das ist so unglaublich und geschickt. Viel wird auch mit leeren Wasserflaschen, halben Kokosnüssen pder dem Sand gespielt. Die Mädchen basteln Armbänder aus Palmenblättern.

Viel Spielzeug gibt es hier nicht. In Stone Town haben wir zwei Spielzeugläden gesehen, aber auch da ist die Auswahl gering. Sonst hängen an den Marktständen meist nur ein paar Bälle.

 

Die Kinder wirken so zufrieden und wohl auf. Schön zu sehen, das es auch mit weniger geht.

 

 

 

 

 

Die Natur ist ein Kostbares Stück hier. Obst und Gemüse wächst, genau so wie Reis und Gewürze. Die Fische aus dem Meer dienen dem Verzehr und zum Geld verdienen. Das Meer wird genutzt um Steine und Muscheln zu sammeln. Daraus werden Ketten gemacht und verkauft. Aber auch Kleidung und Teppiche werden darin gereinigt. Im Sand finden sie das Angel Gut für die Fische. Spielzeug wird aus Naturmaterialien hergestellt und auch die Hütte können sie aus Naturmaterialien basteln. Es gibt viel was die Natur ihnen zur Verfügung stellt und sie sehen es und verwenden dies. Die Frauen verdienen ihr Geld mit ihren Händen und bieten Massagen zu unglaublichen Preisen an. Sie tragen die schweren Gefäße mit Fischen und Wasser auf ihrem Kopf, die die Männer vom Fischen heimbringen. Die Männer betreiben viel Sport, um dem Fußballspielen oder der afrikanischen Akrobatik nach zu gehen. Auch damit wird hier Geld verdient.

 

Auf einer Taxifahrt sieht man ein wenig mehr vom Leben auf Sansibar. Die kleinen Dörfer, durch die man fahren muss, haben alle holprige Steinwege. Die Häuser sind teilweise kleine Holzhütten mit Palmendächern oder aber auch Steingebäude, sehr zerfallen und alle offen. Türen und Fenster gibt es meist nur bei den Holzhütten. Vor den Häusern hängen lange Wäscheleinen. Darauf farbenfrohe und lange Tücher. Der Schmuck der Massai, sowie der Kopfschmuck der Frauen hier. Ein unglaublich schönes Bild erstreckt sich vor dem eigenen Auge. Fantastisch viele Bananenbäume und gewaltig große Palmen.

Mittendrin lauter zerfallene Häuser und Holzhütten, umzingelt mit den fantastischen Farben der Tücher. Dazwischen toben kleine fröhliche Kinder, die Mama´s verkaufen Obst an kleinen Ständen. Herrlich beruhigend wirkt dieses Bild und doch voller Leben und Fröhlichkeit. Ein Bild was perfekt ist. Alles passt so gut zusammen. Die Armut mit der Schönheit des Landes und dazu die wunderbaren Menschen. Ein MUSS für jeden der gern reist.

Unglaubliche Weiten mit puren, verschiedenen Grüntönen erwartet einen auf einer Fahrt. Palmen soweit das Auge reicht....

Schön das es hier niemanden gibt der dies zerstören würde. Es dient den Menschen. Zwischendrin begegnen einem die Affen auf der Straße oder die Zugtiere, frei ohne Gefahr scheint es. Wirklich sehenswert.

 

 

 

 

                                                      Don`t call it a Dream,

call it Sansibar


geschrieben von:

 

 

Sandra Kroll

Weltreisende / Sandburgenbauerin / Bloggerin auf beachlifestyle.de


Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Schwesterherz (Dienstag, 15 März 2016 15:40)

    Wow, tolle Worte, beeindruckend und es regt einen zum Nachdenken an!!!!!!!!