Tansania

Sansibar war schon immer ganz oben auf der Wunschliste, bisher ist es aber nie was geworden...Das wird sich nun ändern. Die kilometer weißen Sandstrände mit den türkisblauen Farben des indischen Ozeans haben uns überzeugt, unsere Weltreise an dem schönen Fleck der Erde zu starten. Die Sommermonate/Windzeit auf Sansibar enden im März, deshalb werden wir zwei Monate unsere Zelte abbrechen und spätestens Anfang März weiterziehen.

 

Welche Fluggesellschaft haben wir genommen und wie sieht es mit einem Visum aus?

 

Ein Direktflug mit Condor gibt es ab Frankfurt, die Flugzeit beträgt 9:40 Std. Andere Fluggesellschaften wie Oman Air sind zwar günstiger, jedoch ist ein Umstieg in Maskat unausweichlich. Da der Flug ein Nachtflug ist und die Flugzeit noch im Rahmen, haben wir uns für Condor entschieden. Das benötigte Einreisevisum für Sansibar kann vorab oder Vorort beantragt werden.

Um unnötiges warten im Flughafen aus Sansibar zu vermeiden, haben wir uns das 90 Tage-Visum bereits in Deutschland besorgt. Dies ist problemlos bei der Botschaft von Tansania in Berlin möglich. Folgende Unterlagen werden für den Visaantrag benötigt:

 

- Antragsformular 

- Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist ab Einreise

- Biometrisches Passfoto

- Nachweis für Hin- und Rückflug

- Gebühren für die Erstellung des Visums ( p.P. 50 € für das normale Visum, 70 € für das Expressvisum)

 

Wir haben uns das Visum auf dem Postweg besorgt, deshalb muss auch noch ein frankierter Rückumschlag beigelegt werden. Da die Bearbeitung des Expressvisum nur wenige Tage dauert ( ca. 4 Wochen beim normalen) und wir die Pässe für das Visum in Thailand schnellstens wieder benötigen, haben wir uns für die Expressvariante entschieden. Montags abgeschickt, Mittwochs haben wir unsere Pässe mit dem Visa bereits im Briefkasten gehabt! So sollte es sein...

 

Wie kommen wir zur Unterkunft ?

 

Pauschalurlauber müssen sich darum nicht kümmern, bei Individualreisen ist das anders. Da wir mit ca. 140 KG Gepäck unterwegs sind, ist ein privater Transfer mit einem Minivan die entspannteste Variante. Die Preise für eine Taxifahrt haben nahezu europäisches Niveau, weshalb wir uns für den Anbieter Suntransfers  entschieden haben. In wenigen Minuten ist eine Buchung möglich,ihr werdet dann am Flughafen mit der ausgewählten Fahrzeugklasse empfangen und direkt zum Hotel gebracht. (Anmerkung 10.4.2016 - Vor Ort kann man ohne Probleme einen Bus am Flughafen bekommen zu vernünftigen Preisen, soweit Verhandlungsgeschick besteht. Auch für Fahrten auf der Insel gilt dies)

 

Für welche Unterkunft haben wir uns entschieden?

 

Da wir uns doch zu einem sehr großen Anteil in/an der Unterkunft aufhalten werden, war sowohl ein Pool, als auch die direkte Strandlage und gute/sehr gute Bewertungen der Urlauber Pflicht. Die besten Kitereviere liegen im Südosten der Insel, weshalb nur die Orte Paje, Jambiani und noch Mackunduchi in Frage kamen. Aber auch ganz im Norden, genauer gesagt in Nungwi, gibt es einige schöne Strandabschnitte und vor allem sehr gute Hotels.

 

Ein erster Blick auf die Unterkünfte zeigte, dass Sansibar nicht gerade günstig ist. Verständlich, da die Begebenheiten vor Ort andere als z.B. in Europa sind. Elektrizität, Wasser etc. sind nicht selbstverständlich, deshalb sind Stromgeneratoren oder große Wassertanks von Nöten, um den Hotelgästen einen angenehmen Aufenthalt zu verschaffen. Eine ausreichende Auswahl an Hotels oder privaten Unterkünften ist zwar vorhanden, diese ist allerdings doch recht überschaubar.

 

Ursprünglich fiel die Entscheidung auf das Reef&Beach Resort in Jambiani und das La Madrugada Beach in Mackunduchi. Vier Wochen vor Reiseantritt hat uns dann das Reef&Beach mitgeteilt, dass eine Überbuchung des Hotels vorliegt. Die scheint kein Einzelfall zu sein, Expedia sprach von 12 Überbuchungen für das Hotel. Was nun folgte waren zig Telefonate mit Expedia zwecks einer Alternative, im Endeffekt hat man uns ein Luxuszimmer im La Madrugada Beach* und zwei 100,-€ Gutscheine angeboten. Das Hotel selbst hat auf Anrufe oder Emails null reagiert, nach über zwei Wochen hat Expedia erstmals jemanden erreicht!

 

Für uns kam die Alternative nur bedingt in Frage, da wir nicht 10 Wochen lang an einem Fleck sein wollten.Also ging die Suche nach einer Unterkunft von vorne los. Da es nur noch zwei Wochen bis zur Abreise war, waren einige Unterkünfte nicht mehr verfügbar, andere wiederum von Preis her attraktiver oder deutlich teurer als vorher. 

 

Entschieden haben wir uns nun für das Hilton Resort in Nungwi, bevor wir dann im Februar in den Süden der Inseln in das La Madrugada Beach wechseln.

 

Los geht's in ein paar Tagen, die Vorfreude steigt und die Aufregung ebenfalls. 

 

*Beachtet bitte unsere weiteren Beitrag zu dem Thema---> 4 Tage - 4 Hotels

 


geschrieben von: 

  

Sebastian Kroll 

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de 


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