Die ersten Tage auf Sansibar

Die ersten Tage auf Sansibar sind nun schon um...dementsprechend wird es höchste Zeit, ein paar Zeilen mit unseren ersten Eindrücken zu Schreiben. 

Der Nachtflug mit Condor stellte sich leider nicht so problemlos heraus, wie wir bisherige Nachtflüge erlebt haben. Dies lag aber weniger an Condor ( leider vermisst man bei der Fluggesellschaft immer mehr den Service, sei es die Freundlichkeit an Bord, das beantworten von Fragen o.ä.. Auch Herr Teckentrup selbst konnte diesen Eindruck, trotz seiner Bemühungen, nicht beseitigen) sondern eher daran, dass es in der Premium Economy als auch in der Premium Classe selbst keine Sitze mehr frei waren. Wie gerne erinnern wir uns an unseren Nachtflug in der ersten Reihe der Premium Economy Class von Brasilien zurück, wo Pauline den ganzen Flug auf den Boden schlafen konnte. 
Als Schlafmöglichkeit standen nun leider nur unsere Sitze zur Verfügung, die Pauline gerne in Anspruch genommen hat. Somit war leider nur noch ein Platz für Sandra oder mich frei, die Alternative hieß stehen oder Armlehne.

 

Dank Rückenwind betrug die Flugzeit 8:20 Std, Sansibar selbst zeigte sich bereits in den frühen Morgenstunden von seiner besten Seite mit 27 Grad und blauem Himmel. Der Flughafen selbst erinnert einen eher an eine Sporthalle, als an einen Flughafen. Die Schlange am Visaschalter reichte bis nach draußen, zum Glück hatten wir bereits alles vorab besorgt( mehr Infos dazu hier) und konnten somit direkt mit der Einreisekarte und dem Pass an den Schalter. Ein Kofferband gibt es hier leider nicht, also muss man entweder selbst anpacken oder warten, bis jemand anderes das Gepäck vom Wagen nimmt.
Aber auch dies war kein Problem, draußen erwartete uns bereits der Fahrer , um uns ins 60 km entfernte Nungwi zu bringen.
Nach 80 Minuten war die entspannte Fahrt abrupt vorbei, ab jetzt war eine Schlaglochpiste die Straße. Aber nach kurzer Zeit öffnete sich ein Tor und wir wurden bereits von Marco und seinem Hotelteam mehr als freundlich empfangen. Die Cookies als Begrüßungsgeschenk mit dem Erfrischungsgetränk passten perfekt, danach gab es als Überbrückung eine kleine Hoteltour, da unser Zimmer leider noch nicht fertig war.
Die 96 Zimmer kleine Anlage liegt direkt am Strand in Nungwi. Sie hat einen großen Pool und ein kleines Babybecken, einen schönen gepflegten Garten und ein Restaurant direkt am Strand.
Unser Zimmer war schneller als erwartet fertig, da Marco uns ein kostenloses Upgrade auf ein Zimmer mit Pool- und Meerblick angeboten hat. Trotz der doch sehr warmen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit bleibt bei uns die Klimaanlage aus, der ebenfalls vorhandene Ventilator an der Decke ist jedoch Nachts immer an.

Nach einigen Tagen können wir ohne Einschränkungen sagen, dass es uns hier mehr als gut gefällt. Die Freundlichkeit der Mitarbeiter wirkt ehrlich, jegliche geäußerte Wünsche werden unverzüglich erledigt und das Essen ist, trotz kleinerem Buffetangebot, sehr lecker. Die Zimmer könnten mal wieder etwas modernen gemacht werden, aber das wäre das I-Tüpfelchen.

Da Nungwi an der Westküste so gut wie gar nicht abhängig von den Gehzeiten ist und an der Nordküste das Riff nicht kilometerweit entfernt ist, ist ein Schwimmen eigentlich ununterbrochen im Meer möglich. Je nach Tidestand kann es sein, dass man direkt von der Liege ins Meer springen kann oder erst über den schneeweißen Pudersand etwa 200 m ins Meer gehen muss. Vorab haben uns mehrere gesagt, dass wir es in Nungwi nicht lange aushalten und der Strand alles andere als schön ist.

Wenn dem so ist, sind wir doch mehr als gespannt, was uns an der Ostküste in 4 Wochen erwartet.

 

Nun genießen wir den Sonnenuntergang mit einem leckeren Cocktail...


geschrieben von:

 

Sebastian Kroll

Weltreisender / Kitesurfen / Blogger auf beachlifestyle.de

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